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Ghostwriting – Worauf achten bei Ghostwriter?

Unter Ghostwriting verstehen wir die Profession, im Namen anderer zu schreiben. Ein Ghostwriter haucht deinen Ideen, deinem Wissen und deiner Expertise Leben ein, ohne dass du selbst als Autorin oder Autor in Erscheinung treten müstest. Es ist eine der ältesten und gleichzeitig diskretesten Dienstleistungen der Schreibbranche und weitaus verbreiteter, als man denken würde.

Nahezu jede prominente Autobiografie, die du in den Bestsellerlisten findest, entstand mithilfe von Ghostwriting. Viele der erfolgreichsten Business-Ratgeber wurden von professionellen Ghostwritern verfasst. Politiker, CEOs, Experten aller Fachrichtungen nutzen Ghostwriting, um ihre Botschaften in Buchform zu bringen. Warum? Weil sie sich das Schreiben entweder nicht zutrauen oder sie sich keine Zeit für das Schreiben freiräumen möchten.

Buch schreiben ist nicht einfach

Um nicht zu sagen: Ein Buch zu schreiben ist schwierig, weil es Fachwissen erfordert und schriftstellerisches Talent, das wiederum dramaturgisches Geschick beinhaltet, ein Verständnis für den Rezipientenhorizont (Stichwort: Leserpsychologie!) und Zeit. Die meisten Menschen, die mit dem Gedanken spielen, ein Buch zu schreiben, unterschätzen den Aufwand.

Ein durchschnittliches Sachbuch umfasst etwa 200 bis 300 Seiten. Bei einer geschätzten Schreibgeschwindigkeit von einer Seite pro Stunde (und das ist optimistisch) sprechen wir von mindestens zweihundert bis dreihundert Stunden reiner Schreibzeit. Hinzu kommen Recherche, Strukturierung, Überarbeitung – schnell landen wir bei fünfhundert Stunden oder mehr. Bei einem Stundensatz von 100 Euro entspricht das einer Investition von 50.000 Euro an entgangener Arbeitszeit.

Ghostwriting ist die elegante Lösung für dieses Problem. Du lagerst die zeitintensive Schreibarbeit aus und konzentrierst dich auf dein Kerngeschäft. Das ist effizienter und führt zu besseren Ergebnissen.

Für wen ist Ghostwriting geeignet?

Unternehmer und Führungskräfte

Als Unternehmer, Selbständiger oder Führungskraft hast du Geschichten zu erzählen, Erfahrungen zu teilen und Visionen zu kommunizieren. Ein Buch positioniert dich als Thought Leader in deiner Branche. Aber zwischen Meetings, Strategieentwicklung und Mitarbeiterführung bleibt kaum Zeit zum Schreiben. Ghostwriting ermöglicht es dir, deine Expertise in Buchform zu bringen, ohne dein Tagesgeschäft zu vernachlässigen.

Professionelles Ghostwriting produziert Bücher, die deine Unternehmensphilosophie transportieren, deine Erfolgsgeschichte erzählen oder deine Branchenkenntnisse vermitteln. Der Ghostwriter wird zu deinem verlängerten Arm, der deine Gedanken in eine Form bringt, die Leser fesselt und überzeugt.

Experten und Berater

Du bist der beste Paartherapeut der Stadt, der gefragteste Ernährungscoach oder der innovativste IT-Consultant. Dein Wissen ist Gold wert, aber es nützt nichts, wenn es nur in deinem Kopf existiert. Ghostwriting transformiert deine Expertise in ein greifbares Produkt, das deine Reichweite vervielfacht.

Ein durch Ghostwriting entstandenes Fachbuch etabliert dich als Autorität in Ihrem Feld. Es öffnet Türen zu Vorträgen, Medienauftritten und hochkarätigen Kunden. Der Return on Investment beim Ghostwriting ist für Experten besonders hoch, da ein Buch ihre Honorare rechtfertigt und neue Geschäftsfelder erschließt.

Persönlichkeiten mit bewegenden Geschichten

Vielleicht hast du eine außergewöhnliche Lebensgeschichte, eine inspirierende Transformation durchlebt oder einzigartige Erfahrungen gesammelt. Diese Geschichten verdienen es, erzählt zu werden – aber nicht jeder ist ein geborener Erzähler. Ghostwriting gibt deiner Geschichte die narrative Kraft, die sie verdient.

Professionelle Ghostwriter sind Meister darin, aus Lebenserfahrungen packende Narrative zu formen. Sie finden den roten Faden in Ihrer Geschichte, arbeiten die dramatischen Höhepunkte heraus und verleihen Ihren Erlebnissen literarische Qualität. Im Ergebnis steht eine Biografie oder ein autobiografischer Roman, der Leser bewegt und inspiriert.

Der Ghostwriting-Prozess: So entsteht Ihr Buch

Phase 1: Das Kennenlernen

Ghostwriting beginnt mit Vertrauen. Der erste Schritt ist ein ausführliches Kennenlernen. In mehreren Gesprächen lernt der Ghostwriter dich, deine Geschichte, deine Ziele und deine Stimme kennen.
Bei der Buchschreiberei nehmen wir uns besonders viel Zeit für diese erste Phase. Wir wollen verstehen, wer du bist, was dich antreibt, welche Botschaft du vermitteln möchtest. Nur so kann das Ghostwriting authentisch werden und nur so entsteht ein Buch, das wirklich nach dir klingt.


Phase 2: Die Konzeption

Basierend auf den ersten Gesprächen entwickelt der Ghostwriter ein Konzept für dein Buch. Welche Struktur ist optimal? Welche Themen werden behandelt? Wie wird die Geschichte erzählt? Diese konzeptionelle Arbeit ist das Fundament für erfolgreiches Ghostwriting.
Das Konzept wird mit dir abgestimmt und verfeinert. Du behältst die volle Kontrolle über die Richtung. Der Ghostwriter ist dein Erfüllungsgehilfe, kein Vormund. Gemeinsam entwickelt ihr eine Vision für das Buch, die deine Ziele perfekt erfüllt.

Phase 3: Die Recherche und Interviews

Gutes Ghostwriting basiert auf gründlicher Recherche. Der Ghostwriter taucht tief in dein Thema ein, führt ausführliche Interviews mit dir, sammelt Material, Dokumente, Anekdoten. Je nach Projekt können das wenige Stunden oder mehrere Wochen intensiver Zusammenarbeit sein.

Diese Phase macht den Unterschied zwischen oberflächlichem und exzellentem Ghostwriting. Ein professioneller Ghostwriter wird zum temporären Experten in deinem Gebiet. Er versteht nicht nur, was du sagen willst, sondern auch, warum es wichtig ist und wie es am besten vermittelt wird.

Phase 4: Das Schreiben

Jetzt beginnt die eigentliche Magie des Ghostwriting. Der Ghostwriter verwandelt all das gesammelte Material in flüssigen, packenden Text. Kapitel für Kapitel entsteht dein Buch in deiner Stimme, aber mit professioneller Schreibkunst. Während des Schreibprozesses bleibst du stets eingebunden. Regelmäßige Updates und Kapitellieferungen ermöglichen es dir, den Fortschritt zu verfolgen und Feedback zu geben.

Phase 5: Die Überarbeitung

Kein Buch ist nach dem ersten Entwurf perfekt – auch nicht beim professionellen Ghostwriting. Die Überarbeitungsphase sorgt für die Heranreichung der gewünschten Qualität. Es wird gefeilt, geschliffen und, ja, man kann sagen, perfektioniert.

Du liest die Kapitelentwürfe oder das komplette Manuskript, gibst Anmerkungen, markierst Änderungswünsche. Der Ghostwriter setzt diese um, immer mit dem Ziel, deine Vision zu realisieren. Diese iterative Verbesserung ist ein Kernbestandteil seriösen Ghostwritings.

Die Vorteile von professionellem Ghostwriting

Zeitersparnis als wichtigster Faktor

Der offensichtlichste Vorteil des Ghostwriting ist die massive Zeitersparnis. Statt fünfhundert Stunden selbst zu schreiben, investierst du vielleicht zwanzig bis dreißig Stunden in Gespräche und Feedback. Die restliche Zeit kannst du für dein Business nutzen, neue Projekte entwickeln oder einfach dein Leben genießen.

Diese Zeitersparnis macht Ghostwriting besonders für vielbeschäftigte Menschen attraktiv. Du musst nicht deinen Jahresurlaub opfern, um ein Buch zu schreiben. Du musst nicht um fünf Uhr morgens aufstehen, um vor der Arbeit zu schreiben. Ghostwriting gibt dir die Freiheit, Autor zu werden, ohne dein Leben umkrempeln zu müssen.

Professionelle Qualität garantiert

Ein erfahrener Ghostwriter bringt Fähigkeiten mit, die Jahre oder Jahrzehnte zu entwickeln dauern. Erzählstrukturen, Spannungsbögen, Leseransprache; all das beherrscht ein professioneller Ghostwriter aus dem Effeff. Dein Buch profitiert von dieser Expertise vom ersten Wort an.

Ghostwriting bedeutet nicht, dass du schummeln würdest, sondern du Aufgaben smart erledigst. Du nutzt die Arbeitsteilung, die in jeder anderen Branche selbstverständlich ist. Niemand erwartet von einem Architekten, dass er selbst die Ziegel legt. Warum solltest du als Therapeut, Führungs- oder Fachkraft selbst tippen müssen?

Die Garantie der Fertigstellung

Wie viele angefangene Manuskripte verstauben in Schubladen? Tausende! Die Autoren kommen nicht voran, verlieren die Motivation und verzetteln sich schließlich. Beim Ghostwriting ist die Fertigstellung garantiert. Es ist der Job des Ghostwriters, dein Buch zu Ende zu bringen. Diese Sicherheit ist unbezahlbar. Du weißt von Anfang an: In sechs Monaten halte ich mein fertiges Buch in den Händen, ohne Wenn und Aber. Diese Planbarkeit macht Ghostwriting zur verlässlichen Investition in Ihre Zukunft.

Die verschiedenen Arten des Ghostwriting

Komplettes Ghostwriting

Beim kompletten Ghostwriting übernimmt der Ghostwriter die gesamte Schreibarbeit. Du lieferst die Ideen, das Wissen, die Geschichten, das inhaltliche Gerüst, und der Ghostwriter formt daraus das Buch. Diese Form des Ghostwriting ist ideal, wenn du wenig Zeit hast oder dir das Schreiben nicht zutraust.
Die Buchschreiberei hat sich auf diese Form des Ghostwriting spezialisiert. Wir übernehmen den kompletten Prozess von der ersten Idee bis zum druckfertigen Manuskript. Sie müssen nur für Gespräche und Feedback zur Verfügung stehen, den Rest erledigt dein Ghostwriter.

Partial Ghostwriting

Manchmal haben Kunden bereits Textfragmente, Notizen oder sogar Kapitelentwürfe. Hier kommt Partial Ghostwriting ins Spiel. Der Ghostwriter ergänzt, überarbeitet, vereinheitlicht. Aus deinen Fragmenten wird ein kohärentes Ganzes.
Diese Form des Ghostwriting ist kosteneffizienter als komplettes Ghostwriting, erfordert aber mehr Eigenleistung. Es ist der Mittelweg für alle, die etwas beitragen möchten, aber professionelle Unterstützung brauchen.

Coaching und Begleitung

Nicht immer muss es klassisches Ghostwriting sein. Manchmal reicht es, einen erfahrenen Schreibcoach an der Seite zu haben. Diese Form der Unterstützung bewegt sich an der Grenze zum Ghostwriting, du schreibst selbst, wirst aber professionell angeleitet.

Die Kosten von Ghostwriting


Typische Dienstleister-Antwort: Kommt drauf an. Wenn du ein Journal oder ein Workbook ghosten lassen möchtest, das an Textaufwand lediglich zehn Seiten beinhalten wird, ist das günstiger als ein 200-Seiten-Krimi. Einfach kontaktieren, Anliegen schildern und schauen, was wir anbieten können.

Generell sollte die Frage eher sein, was dir Ghostwriting bringt. Ein Buch positioniert dich als Experte, rechtfertigt höhere Honorare, öffnet neue Geschäftsfelder. Viele unserer Ghostwriting-Kunden berichten, dass sich die Investition bereits im ersten Jahr amortisiert hat.
Ein Berater, der durch sein via Ghostwriting entstandenes Buch seinen Tagessatz von 800 auf 1.500 Euro erhöhen kann, hat die Ghostwriting-Kosten nach wenigen Projekten wieder eingespielt. Ein Speaker, der dank Buch höhere Gagen verlangen kann, profitiert jahrelang von der einmaligen Investition ins Ghostwriting.

Transparenz und Fairness

Bei der Buchschreiberei legen wir Wert auf transparente Ghostwriting-Preise. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen. Du weißt von Anfang an, was dein Ghostwriting-Projekt kostet und was du dafür bekommst. Unsere Erfahrung aus über achtzig Projekten ermöglicht uns präzise Kalkulationen.

Ethische Fragen

Ist Ghostwriting Betrug?

Diese Frage hören Ghostwriter ständig, und die Antwort ist eindeutig: Nein. Ghostwriting ist eine legitime Dienstleistung, die seit Jahrhunderten praktiziert wird. Es ist nicht anders als die Zusammenarbeit zwischen Architekt und Bauherr oder zwischen Komponist und Orchesterleiter.
Beim Ghostwriting geht es nicht darum, sich mit fremden Federn zu schmücken. Die Ideen, das Wissen, die Erfahrungen stammen von dir als Auftraggeber. Der Ghostwriter ist lediglich der Handwerker, der deinen Inhalt die optimale Form bringt. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Du bist und bleibst der geistige Urheber deines Buches, auch formal.


Transparenz vs. Diskretion

Manche Autoren gehen offen mit Ghostwriting um, andere bevorzugen Diskretion. Beides ist legitim. In der Geschäftswelt ist Ghostwriting so verbreitet, dass niemand ernsthaft glaubt, jeder CEO schreibe seine Bücher komplett selbst. Die Leser interessiert primär der Inhalt, nicht der Schreibprozess.
Die Buchschreiberei garantiert absolute Diskretion bei allen Ghostwriting-Projekten. Ob und wie du die Zusammenarbeit kommunizierst, bleibt deine Entscheidung. Unsere Ghostwriter arbeiten im Hintergrund, daher ja auch der Name Ghost-Writing.

Authentizität trotz Ghostwriting

Der wichtigste ethische Aspekt beim Ghostwriting ist Authentizität. Ein guter Ghostwriter schreibt nicht seine eigenen Ideen, sondern kanalisiert deine Gedanken. Das Buch muss sich anfühlen, als käme es von dir – weil es tatsächlich von dir kommt, nur eben professionell aufbereitet.
Diese Authentizität zu wahren ist die Kunst des Ghostwriting. Es erfordert Einfühlungsvermögen, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, sich selbst zurückzunehmen. Nicht jeder Schreiber ist ein guter Ghostwriter; es braucht spezielle Fähigkeiten und viel Erfahrung.

Wie du den richtigen Ghostwriter findest

Erfahrung und Referenzen

Ein professioneller Ghostwriter sollte nachweisbare Erfahrung haben. Frage nach Referenzen, nach bereits realisierten Projekten. Seriöse Ghostwriting-Anbieter können Beispiele erfolgreicher Bücher nennen, auch wenn sie aus Diskretionsgründen nicht immer die Autorennamen preisgeben können.
Die Buchschreiberei kann auf über achtzig erfolgreich realisierte Buchprojekte verweisen. Unser Ghostwriting-Team besteht aus erfahrenen Autoren, die ihr Handwerk verstehen und sich in verschiedenste Themen einarbeiten können.


Chemie und Vertrauen

Ghostwriting ist Vertrauenssache. Du teilst deine Gedanken, deine Geschichten, manchmal Persönliches mit dem Ghostwriter. Die Chemie muss stimmen. Ein guter Ghostwriting-Anbieter wird daher immer ein ausführliches Vorgespräch anbieten.
Achten Sie darauf, wie der Ghostwriter zuhört. Versteht er, was du sagen willst? Stellt er die richtigen Fragen? Kannst du dir vorstellen, mehrere Monate mit dieser Person zusammenzuarbeiten? Wenn die Antwort nein ist, suche weiter.


Spezialisierung und Expertise

Nicht jeder Ghostwriter kann alles. Manche sind spezialisiert auf Biografien, andere auf Fachbücher, wieder andere auf Romane. Wähle einen Ghostwriter, der Erfahrung in deinem Genre hat. Ein guter Krimi-Ghostwriter ist nicht automatisch ein guter Sachbuch-Ghostwriter.

Der Weg zu deinem eigenen Buch durch Ghostwriting


Schritt 1: Die Entscheidung
Der erste Schritt zum eigenen Buch durch Ghostwriting ist die Entscheidung. Verabschiede dich von der Vorstellung, du müsstest alles selbst machen. Akzeptiere, dass Ghostwriting eine smarte, professionelle Lösung ist.

Schritt 2: Die Vorbereitung
Sammle Material. Was willst du mit deinem Buch erreichen? Wer ist deine Zielgruppe? Welche Kernbotschaften willst du vermitteln? Je besser vorbereitet du in das Ghostwriting-Projekt gehen, desto effizienter wird der Prozess.

Schritt 3: Der erste Kontakt
Kontaktiere potenzielle Ghostwriting-Anbieter wie die Buchschreiberei. Führe Erstgespräche. Bei der Buchschreiberei bieten wir unverbindliche Beratungsgespräche an, in denen wir dein Projekt besprechen und dir zeigen, wie Ghostwriting bei uns funktioniert. Klicke hier und melde dich.

Schritt 4: Die Beauftragung
Wenn du den richtigen Partner für dein Ghostwriting-Projekt gefunden hast, geht es an die Beauftragung. Klare Vereinbarungen über Umfang, Zeitrahmen und Kosten sind essentiell. Seriöse Ghostwriting-Anbieter arbeiten mit transparenten Verträgen. Die Buchschreiberei auch.

Schritt 5: Die Zusammenarbeit
Jetzt beginnt die eigentliche Ghostwriting-Arbeit. Bleibe engagiert, gib Feedback, aber vertraue deinem Ghostwriter. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn beide Seiten ihre Stärken einbringen!

Ghostwriting für verschiedene Buchtypen

Sachbuch-Ghostwriting
Sachbücher sind das Kerngeschäft vieler Ghostwriter. Du willst Fachwissen verständlich und unterhaltsam vermitteln. Gutes Sachbuch-Ghostwriting transformiert trockene Fakten in fesselnde Lektüre, ohne dabei die fachliche Korrektheit zu opfern.

Die Buchschreiberei hat besondere Expertise im Sachbuch-Ghostwriting. Unsere Ghostwriter können sich in komplexe Themen einarbeiten und diese für verschiedene Zielgruppen aufbereiten. Von Wirtschaftsratgebern über Gesundheitsbücher bis zu technischen Fachbüchern – unser Ghostwriting deckt alle Bereiche ab. Melde dich gerne.

Biografie-Ghostwriting
Biografien und Autobiografien sind eine besondere Herausforderung im Ghostwriting. Hier muss der Ghostwriter nicht nur schreiben, sondern auch die Persönlichkeit des Auftraggebers einfangen. Die Stimme muss authentisch sein, die Geschichten müssen berühren.

Unser Biografie-Ghostwriting beginnt mit intensiven Interviews. Wir graben tief, finden die Geschichten hinter den Geschichten, die Details, die eine Biografie lebendig machen. Das Ergebnis: Ein Buch, das Ihr Leben würdigt und Leser inspiriert.

Roman-Ghostwriting
Ja, auch Romane entstehen durch Ghostwriting. Besonders im Bereich der Genreliteratur (Krimis, Liebesromane, Thriller) ist Ghostwriting verbreitet. Du hast eine Idee für eine Geschichte, aber nicht die Zeit oder Fähigkeit, sie auszuarbeiten? Ghostwriting macht es möglich.
Roman-Ghostwriting erfordert besondere kreative Fähigkeiten. Der Ghostwriter muss nicht nur deine Idee verstehen, sondern sie auch mit Leben zu füllen wissen, Charaktere entwickeln, Spannung aufbauen. Es ist die Königsdisziplin des Ghostwriting.

Nach dem Ghostwriting: Veröffentlichung und Marketing

Die Veröffentlichungsoptionen
Ein durch Ghostwriting entstandenes Buch muss veröffentlicht werden. Hier haben Sie verschiedene Optionen: traditioneller Verlag, Self-Publishing oder Hybrid-Modelle. Jede Option hat Vor- und Nachteile, die sorgfältig abgewogen werden sollten.

Die Buchschreiberei unterstützt Sie auch nach dem Ghostwriting. Wir haben Kontakte zu Verlagen, kennen die Self-Publishing-Landschaft und können Sie bei der optimalen Veröffentlichungsstrategie beraten. Ghostwriting endet bei uns nicht beim Manuskript.

Marketing und PR
Das beste Buch nützt nichts, wenn niemand davon weiß. Marketing und PR sind essentiell für den Erfolg Ihres durch Ghostwriting entstandenen Buches. Lesungen, Interviews, Social Media – all das will geplant und umgesetzt werden.

Auch hier profitieren Sie von unserer Erfahrung. Wir wissen, was funktioniert und was nicht. Wir können Ihnen helfen, Ihr Buch erfolgreich zu positionieren und Ihre Zielgruppe zu erreichen. Ghostwriting ist nur der erste Schritt auf dem Weg zum erfolgreichen Autor.

Häufige Bedenken beim Ghostwriting
„Was ist, wenn jemand fragt, ob ich selbst geschrieben habe?“
Diese Sorge haben viele Ghostwriting-Interessenten. Die Antwort ist einfach: Sie müssen nicht lügen. Sie können wahrheitsgemäß sagen, dass die Ideen, Konzepte und Erfahrungen von Ihnen stammen. Dass Sie professionelle Unterstützung bei der Ausformulierung hatten, müssen Sie nur erwähnen, wenn Sie möchten.
In der Praxis fragt kaum jemand direkt nach Ghostwriting. Die meisten Menschen interessiert der Inhalt des Buches, nicht der Entstehungsprozess. Und selbst wenn: In der Geschäftswelt ist Ghostwriting so normal, dass niemand daran Anstoß nimmt.
„Verliere ich die Kontrolle über mein Buch?“
Im Gegenteil. Beim professionellen Ghostwriting behalten Sie die volle Kontrolle. Sie entscheiden über Inhalt, Struktur, Stil. Der Ghostwriter setzt Ihre Vision um, nicht seine eigene. Jede wichtige Entscheidung liegt bei Ihnen.
Bei der Buchschreiberei arbeiten wir mit regelmäßigen Abstimmungsschleifen. Sie sehen jeden Fortschritt, können jederzeit Änderungen wünschen. Ghostwriting ist Teamarbeit, bei der Sie der Kapitän sind.
„Ist Ghostwriting nicht zu teuer?“
Ghostwriting ist eine Investition, keine Ausgabe. Rechnen Sie nicht nur die Kosten, sondern auch den Nutzen. Ein Buch kann Ihre Karriere transformieren, neue Geschäftsfelder öffnen, Ihre Honorare steigern. Die meisten unserer Kunden sagen rückblickend, Ghostwriting war eine ihrer besten Geschäftsentscheidungen.
Fazit: Ghostwriting als Schlüssel zu Ihrem Bucherfolg
Ghostwriting ist keine Abkürzung oder Schummelei. Es ist eine professionelle Dienstleistung, die es vielbeschäftigten, erfolgreichen Menschen ermöglicht, ihre Geschichten zu erzählen und ihr Wissen zu teilen. Es ist die Brücke zwischen Ihrer Expertise und einem fertigen Buch.
Die Entscheidung für Ghostwriting ist eine Entscheidung für Effizienz, Qualität und Erfolg. Sie nutzen die Arbeitsteilung, die in jeder anderen Branche selbstverständlich ist. Sie konzentrieren sich auf Ihre Stärken und überlassen das Schreiben den Profis.
Mit über 80 erfolgreich realisierten Projekten ist die Buchschreiberei Ihr idealer Partner für professionelles Ghostwriting. Wir verstehen Ihre Bedürfnisse, respektieren Ihre Vision und haben die Erfahrung, aus Ihren Ideen ein erfolgreiches Buch zu machen.
Ghostwriting ist nicht für jeden. Aber wenn Sie zu den Menschen gehören, die mehr zu sagen haben, als sie Zeit zum Schreiben finden – dann ist Ghostwriting Ihre Lösung. Es ist der Unterschied zwischen einem Buch, das Sie schreiben wollen, und einem Buch, das tatsächlich geschrieben wird.
Ihr Buch wartet darauf, geschrieben zu werden. Mit professionellem Ghostwriting von der Buchschreiberei wird aus Ihrer Idee ein fertiges Buch. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch und erfahren Sie, wie Ghostwriting Ihre Geschichte zum Leben erwecken kann.

Die Buchschreiberei – dein Partner für professionelles Ghostwriting. Diskret, kompetent, erfolgreich. Über achtzig Bücher sprechen für unsere Qualität im Ghostwriting.

Roman schreiben

Du träumst davon, einen Roman zu schreiben? Diese Geschichte, die dir schon so lange im Kopf herumspukt, endlich zu Papier zu bringen? Vielleicht hast du schon ein paar Seiten geschrieben, vielleicht sogar ein angefangenes Manuskript in der Schublade. Oder du stehst noch ganz am Anfang und weißt nicht, wie du diese Aufgabe angehen sollst.

Ein Roman spielt in einer eigenen Welt, die du erschaffst. Das ist der Zauber, den du kreierst. Eine Welt mit eigenen Regeln, bevölkert von Figuren, die so lebendig werden sollen, dass deine Leser nachts nicht mehr aufhören können zu lesen. Mit der richtigen Herangehensweise, etwas Struktur und professioneller Unterstützung wird aus deinem Traum ein greifbares Buch.

Warum überhaupt einen Roman schreiben?

Erfüllung

Es gibt wenige Dinge, die so erfüllend sind wie der Moment, wenn du Ende unter dein Manuskript schreibst. Die Erstellung eines Romans gleicht einer Reise zu dir selbst. Du wirst Seiten deiner Persönlichkeit entdecken, von denen du nicht wusstest, dass sie existieren. Du wirst deine eigenen Grenzen austesten und überwinden.

Beim Romanschreiben geht es darum, etwas zu erschaffen, das größer ist als du selbst. Etwas, das dich überdauern wird. Deine Gedanken, deine Fantasie, deine Sicht auf die Welt – all das fließt in deinen Roman ein und wird unsterblich. Klingt pathetisch? Na ja … dieser Pfad ist nicht verkehrt auf dem Weg zu einem Roman.

Der Markt wartet auf deine Geschichte

Der deutsche Buchmarkt ist lebendig und hungrig nach neuen Geschichten. Jährlich werden über siebzigtausend neue Titel veröffentlicht, und Romane machen einen erheblichen Teil davon aus. Leser suchen ständig nach dem nächsten Buch, das sie fesselt, bewegt, unterhält. Warum sollte das nicht deins sein?

Ob Krimi, Liebesroman, Fantasy, historischer Roman oder literarische Fiktion; für jedes Genre gibt es ein Publikum. Und mit den heutigen Veröffentlichungsmöglichkeiten war es noch nie so einfach, deine Leser zu erreichen. Self-Publishing hat die Tore geöffnet, traditionelle Verlage suchen ständig nach frischen Stimmen. Die Frage ist nicht, ob es einen Markt für deinen Roman gibt, sondern wie du ihn erreichst.

Romangenres verstehen

Das Genre

Bevor du mit dem Schreiben beginnst, solltest du dir überlegen, in welchem Genre du dich bewegst. Ja, bitte ganz zu Anfang, noch bevor du irgendwas anderes tust. Diese Entscheidung wird sich nach hinten raus nicht wie eine Einschränkung deiner Kreativität anfühlen, sondern sich zu einer unfassbar wertvollen Orientierungshilfe mausern – für dich und später für deine Leser. Jedes Genre hat seine eigenen Konventionen, Erwartungen und treuen Lesergruppen.

Ein paar Beispiele

Krimi und Thriller: Hier erwartet der Leser Spannung, ein Rätsel, das gelöst werden muss, und einen Protagonisten, der sich durch Gefahren kämpft. Die Struktur ist oft straff, die Kapitel kurz, die Cliffhanger zahlreich.

Liebesroman: Emotionen stehen im Vordergrund, die Entwicklung der Beziehung zwischen den Hauptfiguren ist der Kern der Geschichte. Happy End meist garantiert, der Weg dorthin voller Hindernisse und Missverständnisse.

Fantasy und Science-Fiction: Weltenbau ist hier König. Du erschaffst nicht nur eine Geschichte, sondern ein ganzes Universum mit eigenen Regeln, Geschichte und Kulturen.

Historischer Roman: Recherche ist dein bester Freund. Die Balance zwischen historischer Genauigkeit und erzählerischer Freiheit will gemeistert werden.

Literarische Fiktion: Hier zählt oft die Sprache mehr als der Plot, die Charakterentwicklung mehr als die Action. Experimentierfreude ist erlaubt und erwünscht.

Du musst dich nicht stur an Genre-Konventionen halten, aber du solltest sie kennen.

Von der Idee zum Konzept

Der zündende Funke

Jeder Roman beginnt mit einer Idee. Vielleicht ist es eine Figur, die dir nicht aus dem Kopf geht. Vielleicht eine Situation, ein Was wäre wenn?, das deine Fantasie beflügelt. Oder ein Thema, das dich nicht loslässt und das du erforschen möchtest.

Nimm dir Zeit, diese erste Idee zu erkunden. Schreib auf, was dir dazu einfällt. Zensiere dich dabei nicht, sondern lasse deine Gedanken fließen. Was fasziniert dich an dieser Idee? Welche Fragen wirft sie auf? Welche Konflikte könnte sie bergen? Was fällt dir darüber hinaus aus, welche Assoziationen weckst du in deinem Geist?

Die Prämisse entwickeln

Aus deiner Idee entwickelst du eine Prämisse, also den Kern deiner Geschichte. Notiere das in ein oder zwei Sätzen. Das ist schwieriger, als es klingt, aber ungeheuer wichtig. Diese Prämisse wird dein Zielstern beim Schreiben sein, der Punkt, zu dem du immer zurückkehren kannst.

Eine gute Prämisse enthält: den Protagonisten, den zentralen Konflikt und was auf dem Spiel steht. Zum Beispiel: Eine alleinerziehende Mutter entdeckt, dass ihr verstorbener Mann ein Doppelleben führte, und muss nun seine gefährlichen Geheimnisse lüften, um ihre Familie zu schützen. Das war natürlich nur ein Beispiel.

Das Exposé

Bevor du losschreibst, erstelle ein Exposé. Das muss keine fünfzig Seiten beinhalten, drei bis fünf Seiten genügen. Beschreibe deine Fguren, skizziere den Handlungsverlauf, definiere Wendepunkte.

Dieses Exposé ist nicht in Stein gemeißelt, sondern kann sich während des Schreibens entwickeln. Es gibt dir jedoch eine Richtung, einen Plan. Es ist der Unterschied zwischen einer Wanderung mit Karte und dem ziellosen Umherirren im Wald.

Figuren, die leben und atmen

Der Protagonist ist das Herz deiner Geschichte

Dein Protagonist ist das Fenster, durch das deine Leser die Geschichte erleben. Er muss etwas ausstrahlen und vielschichtig, glaubwürdig sowie interessant sein.

Beginne mit den Grundlagen: Name, Alter, Aussehen, Beruf. Gehe tiefer und beleuchte die psychografischen Dimensionen. Was treibt deine Figur an? Was sind ihre Ängste? Ihre Sehnsüchte? Ihre Geheimnisse? Welche Widersprüche trägt sie in sich? Gerade diese Widersprüche machen Figuren menschlich und faszinierend.

Denk an deine Lieblingsfiguren aus Büchern. Was macht sie unvergesslich? Es ist selten ihre Perfektion, sondern ihre Fehler, ihre Kämpfe, ihre Menschlichkeit.

Antagonist und Nebenfiguren

Viele gute Geschichten operieren mit einem Gegenspieler. Der Antagonist muss nicht zwingend ein Bösewicht sein, es kann auch eine Naturgewalt sein, die Gesellschaft, oder der innere Konflikt des Protagonisten selbst. Wichtig ist, dass der Antagonist stark genug ist, um eine echte Bedrohung darzustellen.

Nebenfiguren sind keine Statisten, sondern Figuren, die ihrerseits tragende Rollen spielen und eine Funktion übernehmen. Jede Figur in deinem Roman sollte einen Zweck erfüllen, die Geschichte voranbringen oder deinen Protagonisten auf eine bestimmte Weise herausfordern oder unterstützen. Gib ihnen eigene Ziele und Motivationen. Sie sollten das Gefühl vermitteln, dass sie ihr eigenes Leben führen, auch wenn wir sie gerade nicht beobachten.

Dialog

Dialoge sind das Salz in der Suppe. Sie bringen Dynamik, enthüllen Charaktere und treiben die Handlung voran. Jede Figur sollte ihre eigene Stimme haben (ihre Art zu sprechen, ihre Lieblingswörter, ihren Rhythmus).

Hör den Menschen zu. Wie sprechen sie wirklich? Dialoge in Romanen sind nie exakte Abbilder echter Gespräche (die wären voller Ähms und Wiederholungen), aber sie sollten sich echt anfühlen. Lies deine Dialoge laut vor.

Die Dramaturgie

Der Spannungsbogen

Jeder Roman braucht einen Spannungsbogen. Das klassische Modell (Exposition, steigende Handlung, Höhepunkt, fallende Handlung, Auflösung) hat sich bewährt, aber es gibt viele Variationen. Wichtig ist, dass du deine Leser bei der Stange hältst.

Ein passender Vergleich wäre eine Achterbahnfahrt. Sie braucht ruhigere Momente, damit die aufregenden Passagen ihre Wirkung entfalten können. Aber lass deine Leser nie zu lange warten. Jedes Kapitel sollte die Geschichte voranbringen, jede Szene einen Zweck erfüllen.

Konflikte und Wendepunkte

Ohne Konflikt kommt keine Spannung auf. Es müssen nicht immer große oder dramatische Konflikte sein, auch kleine Reibungen treiben deine Geschichte voran.

Wendepunkte sind die Momente, in denen sich alles ändert. Die Entdeckung, die alles in einem neuen Licht erscheinen lässt. Es kann auch eine Entscheidung sein, die nicht rückgängig zu machen ist. Diese Momente solltest du sorgfältig planen und vorbereiten. Sie müssen sich verdient anfühlen, nicht aus dem Nichts kommen.

Show, don’t tell

Diese alte Schreibregel ist Gold wert. Zeig deinen Lesern, was passiert, anstatt es ihnen zu erzählen. Statt Sie war wütend schreibst du Sie knallte die Tür so hart zu, dass der Putz von der Wand bröckelte. Statt Es war ein unheimlicher Ort beschreibst du die modrigen Gerüche, die knarzenden Dielen, das Gefühl, beobachtet zu werden.

Natürlich kannst du nicht alles zeigen, dein Roman würde tausende Seiten lang. Es geht um die Balance. Die wichtigen Momente zeigst du, die Übergänge kannst du erzählen.

Der Schreibprozess

Die erste Fassung

Deine erste Fassung wird schlecht sein. Ups! Das ist aber wie eine Befreiung. Die erste Fassung darf ruhig schlecht sein, vielleicht muss sie es sogar. Ihre Aufgabe ist es, überhaupt einfach zu existieren.

Schreib einfach. Zensiere dich nicht. Editiere nicht während des Schreibens. Wenn du nicht weißt, wie eine Szene enden soll, schreib [SPÄTER AUSARBEITEN] und mach weiter. Wenn dir der perfekte Name für einen Ort nicht einfällt, nenn ihn erstmal STADT X. Das Wichtigste ist, dass du vorankommst, dass die Geschichte aus deinem Kopf aufs Papier kommt.

Die tägliche Schreibroutine

Ein Roman entsteht nicht an einem Wochenende. Er entsteht Seite für Seite, Tag für Tag. Etabliere eine Schreibroutine. Du musst nicht jeden Tag drei Stunden schreiben, aber gerne regelmäßig. Lieber jeden Tag dreißig Minuten als einmal im Monat einen ganzen Tag.

Finde deine beste Schreibzeit. Bist du ein Morgenmensch? Dann steh eine Stunde früher auf und schreib, bevor der Tag dich einholt. Nachteule? Dann ist vielleicht die Stille nach Mitternacht deine Zeit. Experimentiere und finde heraus, was für dich funktioniert.

Schreibblockaden überwinden

Sie werden kommen, die Tage, an denen nichts geht. An denen jedes Wort falsch klingt, jede Szene hölzern wirkt. Das ist normal. Jeder Autor kennt diese Momente.

Der Trick ist, trotzdem zu schreiben. Schreib Müll, wenn es sein muss. Schreib die Szene aus einer anderen Perspektive. Spring zu einer anderen Stelle im Roman. Schreib einen Brief von einer deiner Figuren an eine andere. Du kannst deine Versuche immer noch löschen oder modifizieren. Das ist in Ordnung. Hauptsache, du bleibst in Bewegung.

Manchmal hilft es, einen Schritt zurückzutreten. Geh spazieren. Lies ein Buch. Lass dein Unterbewusstsein arbeiten. Oft kommen die besten Ideen, wenn du nicht krampfhaft danach suchst.

Die Überarbeitung

Der erste Durchgang

Wenn du Ende unter deinen Text gesetzt hast, legst du das Manuskript weg. Mindestens zwei Wochen, besser einen Monat. Du brauchst Distanz, um dein Werk mit frischen Augen zu sehen.

Beim ersten Überarbeitungsdurchgang geht es ums große Ganze. Funktioniert die Struktur? Sind die Figuren konsistent? Gibt es Logiklücken? Überflüssige Szenen? Fehlende Übergänge? Sei gnadenlos. Wenn eine Szene, ein Kapitel, sogar eine Lieblingsfigur die Geschichte nicht voranbringt – wirf das Element raus.

Die Feinarbeit

In den weiteren Durchgängen widmest du dich den Details. Stimmt das Tempo? Sind die Dialoge knackig? Wiederholst du bestimmte Wörter zu oft? Stimmen die Zeitabläufe? Hatte deine Protagonistin im dritten Kapitel nicht braune Augen, die jetzt plötzlich blau sind?

Achte auf deine Sprache. Jedes Wort sollte seinen Platz verdienen. Streiche Füllwörter, straffe ausufernde Beschreibungen, schärfe schwammige Formulierungen. Dein Stil wird mit jedem Durchgang klarer, präziser, besser.

Testleser und Feedback

Irgendwann musst du dein Baby in die Welt entlassen – zumindest zu ein paar ausgewählten Testlesern. Wähle sie sorgfältig aus. Du brauchst ehrliches, konstruktives Feedback. Nahestehende Freundinnen und Freunde oder Familienmitglieder eignen sich nur bedingt. Du brauchst kein Schulterklopfen, sondern hartes Feedback, das eure Beziehungsebene nicht belastet.

Und: Stelle deinen Testlesern konkrete Fragen: Wo hast du aufgehört zu lesen? Welche Figur mochtest du am wenigsten und warum? War der Schluss befriedigend? Welche Stelle hat dich irritiert? Nimm das Feedback ernst, aber behalte deine Vision. Nicht jeder Kritikpunkt muss umgesetzt werden. Du bist der Autor oder die Autorin, du hast das letzte Wort.

Der Weg zur Veröffentlichung

Die Buchschreiberei hat mehrere Artikel zum Thema Buch veröffentlichen online gestellt und auch mehrere Podcast-Folgen, damit du Self-Publishing gut verstehst.

Hier noch mal in Kürze:

Die Verlagssuche

Wenn du den traditionellen Weg gehen möchtest, brauchst du Geduld und eine dicke Haut. Die meisten Verlage nehmen keine unverlangt eingesandten Manuskripte an. Du brauchst entweder einen Literaturagenten oder musst gezielt Verlage anschreiben, die noch offen für Direkteinsendungen sind.

Dein Anschreiben ist dabei fast so wichtig wie dein Manuskript. Es muss professionell sein, deine Geschichte in wenigen Sätzen verkaufen und zeigen, warum genau dieser Verlag der richtige für dein Buch ist. Recherchiere gründlich. Welche Bücher veröffentlicht der Verlag? Passt dein Roman ins Programm?

Rechne mit Absagen. Harry Potter wurde von zwölf Verlagen abgelehnt. Das sagt nichts über die Qualität deines Romans aus. Du willst den richtigen Verlag zur richtigen Zeit finden.

Self-Publishing als Alternative

Viele erfolgreiche Autoren wählen den Weg des Self-Publishings und sind damit erfolgreich geworden. Du behältst die volle Kontrolle über dein Werk, von der Covergestaltung bis zum Veröffentlichungstermin.

Aber Kontrolle bedeutet auch Verantwortung. Du musst dich um alles kümmern: Lektorat, Korrektorat, Cover, Formatierung, Marketing. Das kostet Zeit und Geld. Ein professionelles Lektorat ist unverzichtbar – nichts schadet deinem Ruf als Autor mehr als ein schlecht lektoriertes Buch voller Fehler.

Die hybride Lösung

Es muss nicht entweder-oder sein. Viele Autoren wählen einen hybriden Weg. Sie veröffentlichen manche Bücher über Verlage, andere im Self-Publishing. Oder sie starten im Self-Publishing und werden später von Verlagen entdeckt.

Die Buchschreiberei bietet genau diese Flexibilität. Wir begleiten dich von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung, egal welchen Weg du wählst. Mit über achtzig erfolgreich realisierten Buchprojekten kennen wir alle Optionen und können dich optimal beraten.

Marketing und Sichtbarkeit

Deine Autorenmarke aufbauen

Als Romanautor bist du nicht nur Geschichtenerzähler, sondern auch eine Marke. Das klingt vielleicht befremdlich, ist aber wichtig für deinen Erfolg. Leser kaufen nicht nur Bücher, sie folgen Autoren.

Beginne früh damit, deine Präsenz aufzubauen. Eine Website, Profile in sozialen Medien, vielleicht ein Newsletter. Lass deine potenziellen Leser an deiner Reise teilhaben. Teile Einblicke in deinen Schreibprozess, stelle deine Figuren vor, erzähle von deinen Inspirationsquellen.

Lesungen und Events

Nichts verkauft Bücher besser als der persönliche Kontakt. Lesungen sind deine Chance, direkt mit deinen Lesern in Kontakt zu treten. Übe das Vorlesen. Wähle packende Stellen aus. Sei authentisch und nahbar.

Nutze jede Gelegenheit: Buchhandlungen, Bibliotheken, Literaturcafés, Messen. Auch Online-Lesungen haben seit 2020 an Bedeutung gewonnen. Der direkte Austausch mit Lesern ist unbezahlbar – für dein Marketing und für deine Motivation.

Häufige Fehler vermeiden

Perfektionismus

Der größte Feind eines angehenden Romanautors ist oft der eigene Perfektionismus. Das ewige Feilen am ersten Kapitel, während der Rest ungeschrieben bleibt. Das endlose Überarbeiten, ohne je den Punkt zu erreichen, wo du sagst: Jetzt ist es gut genug.

Dein Roman wird nie perfekt sein. Kein Roman ist das. Selbst in Bestsellern findest du Schwächen, wenn du genau hinschaust. Strebe nicht nach Perfektion, strebe nach Fertigstellung. Ein fertiger Roman mit Schwächen ist unendlich wertvoller als ein perfektes erstes Kapitel.

Info-Dumping

Du hast eine komplexe Welt erschaffen, eine ausgefeilte Hintergrundgeschichte, ein durchdachtes Magiesystem. Natürlich willst du das alles deinen Lesern mitteilen. Aber bitte nicht alles auf einmal!

Info-Dumping – das Abladen von Informationen in großen Blöcken – ist der Tod jeder Erzählung. Streue Informationen ein, wenn sie relevant werden. Vertraue deinen Lesern, dass sie mitdenken können. Manchmal ist es sogar besser, Fragen offen zu lassen. Mystery hält Leser bei der Stange.

Klischees und Stereotypen

Ja, es gibt keine vollkommen originellen Geschichten mehr. Alles wurde schon mal erzählt. Aber das bedeutet nicht, dass du dich auf ausgelutschte Klischees verlassen solltest. Der Waise, der zum Helden wird. Die Liebesgeschichte zwischen dem Bad Boy und dem braven Mädchen. Der Mentor, der im zweiten Akt stirbt.

Wenn du Archetypen verwendest – und das wirst du – gib ihnen einen Twist. Überrasche deine Leser. Untergrabe ihre Erwartungen. Das macht deine Geschichte unvergesslich.

Der professionelle Weg

Warum professionelle Unterstützung?

Du kannst deinen Roman allein schreiben. Viele tun das. Aber der Weg ist lang, einsam und voller Fallstricke. Professionelle Unterstützung kann den Unterschied machen zwischen einem Manuskript in der Schublade und einem veröffentlichten Roman in den Händen begeisterter Leser.

Ein professioneller Begleiter kennt die Fallstricke. Er weiß, wo Erstautoren typischerweise struggeln. Er kann dir helfen, Schreibblockaden zu überwinden, strukturelle Probleme zu lösen, deinen Stil zu verfeinern. Er ist dein erster Leser, dein Kritiker, dein Cheerleader.

Was dir die Buchschreiberei bietet

Bei der Buchschreiberei verstehen wir, dass jeder Autor anders ist. Manche brauchen nur ein professionelles Lektorat, andere wünschen sich Begleitung von der ersten Idee bis zum fertigen Buch. Wir bieten beides und alles dazwischen.

Mit über acht Jahren Erfahrung und mehr als achtzig erfolgreich realisierten Projekten kennen wir den Buchmarkt. Wir wissen, was funktioniert und was nicht. Wir haben Kontakte zu Verlagen, Agenten, Grafikern, Marketingexperten. Dieses Netzwerk steht dir zur Verfügung.

Besonders wichtig: Wir respektieren deine Vision. Es ist dein Roman, deine Geschichte, deine Stimme. Unsere Aufgabe ist es, das Beste aus deinem Manuskript herauszuholen, ohne es zu verfremden. Du behältst die Kontrolle, wir geben dir die Werkzeuge und das Know-how.

Die emotionale Reise

Zweifel

Es werden Momente kommen, in denen du alles hinschmeißen willst. In denen du überzeugt bist, dass dein Roman Müll ist, dass du kein Talent hast, dass du deine Zeit verschwendest. Diese Momente kennt jeder Autor.

Das Geheimnis ist: weitermachen. Die Zweifel sind Teil des Prozesses. Sie zeigen, dass dir dein Werk wichtig ist, dass du hohe Ansprüche hast. Akzeptiere sie, aber lass dich nicht von ihnen lähmen. Schreib trotz der Zweifel. Oft sind die Szenen, die du für die schlechtesten hältst, später deine besten.

Einsamkeit

Romanschreiben ist ein einsames Geschäft. Du verbringst Stunden, Tage, Monate allein mit deinen Figuren und deiner Geschichte. Das kann befreiend sein, aber auch belastend.

Such dir Gleichgesinnte. Schreibgruppen, online oder offline, können Gold wert sein. Der Austausch mit anderen Autoren, die ähnliche Kämpfe kämpfen, gibt Kraft und Motivation. Du bist nicht allein auf dieser Reise, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

Vollendung

Wenn du es schaffst – und du wirst es schaffen, wenn du dranbleibst – wenn du tatsächlich Ende unter dein Werk setzt, ist das ein Gefühl wie kein anderes. Du hast etwas erschaffen. Eine ganze Welt mit Figuren, die ohne dich nie existiert hätten.

Dieses Gefühl, dein fertiges Buch in den Händen zu halten, es im Buchladen zu sehen, die erste Rezension zu lesen – das ist unbezahlbar. All die Mühe, die Zweifel, die durchwachten Nächte waren es wert.

Praktische Tipps für deinen Start

Heute starten!

Der beste Zeitpunkt, mit deinem Roman zu beginnen, war gestern. Der zweitbeste ist heute. Warte nicht auf die perfekte Idee, die perfekten Umstände, die perfekte Stimmung. Fang einfach an.

Schreib heute fünfhundert Wörter. Oder dreihundert. Oder lediglich fünfzig. Hauptsache, du fängst an. Momentum ist alles beim Romanschreiben. Einmal in Bewegung, wird es leichter, in Bewegung zu bleiben.

Deine Schreibumgebung gestalten

Schaff dir einen Schreibplatz. Das muss kein eigenes Büro sein – eine Ecke im Schlafzimmer, ein Platz am Küchentisch, ein Stammplatz im Café. Wichtig ist, dass dein Gehirn lernt: Hier wird geschrieben.

Experimentiere mit Musik oder Stille, mit Kerzenlicht oder Tageslicht, mit Kaffee oder Tee. Unsere Autoren schreiben gerne mit binauralen Beats auf den Ohren. Finde heraus, was dich in Schreibstimmung bringt.

Tools und Techniken

Du brauchst nicht viel, um einen Roman zu schreiben. Ein Computer oder Notizbuch reichen. Aber es gibt Tools, die dir das Leben leichter machen können. Schreibprogramme wie Scrivener oder Papyrus Autor sind speziell für Romanautoren entwickelt. Sie helfen dir, den Überblick zu behalten, Recherche zu organisieren, Figuren zu verwalten.

Probiere verschiedene Techniken aus. Die Schneeflockenmethode, bei der du deine Geschichte immer weiter ausdifferenzierst. Die Heldenreise als Strukturmodell. Morning Pages, um in den Schreibfluss zu kommen. Nicht jede Technik funktioniert für jeden, aber eine wird zu dir passen.

Der nächste Schritt

Deine Geschichte wartet

Irgendwo in dir schlummert eine Geschichte, die erzählt werden will. Figuren, die zum Leben erwachen wollen. Eine Welt, die darauf wartet, erkundet zu werden. Diese Geschichte wird nicht von alleine entstehen. Sie braucht dich als Geburtshelfer.

Du hast alles, was du brauchst, um anzufangen. Die Idee, die Motivation, und jetzt auch das Wissen, wie du vorgehen kannst. Was dir vielleicht noch fehlt, ist der Mut, den ersten Schritt zu tun. Oder die Gewissheit, dass du es schaffen kannst.

Lass dir helfen

Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Die Buchschreiberei steht bereit, dich auf deiner Reise zu begleiten. Von der ersten vagen Idee bis zum fertigen Roman in den Händen deiner Leser. Mit professionellem Lektorat, fundierter Beratung, und der Erfahrung aus über 80 erfolgreich realisierten Buchprojekten.

Ein unverbindliches Gespräch kostet dich nichts außer ein wenig Zeit. Aber es könnte der Anfang deiner Reise als Romanautor sein. Die Reise, von der du schon so lange träumst.

Fazit: Dein Roman ist möglich

Einen Roman zu schreiben ist eine der größten kreativen Herausforderungen, die du dir stellen kannst. Es ist hart, es ist frustrierend, es ist zeitaufwändig. Aber es ist auch magisch, erfüllend und lebensverändernd.

Jeder Roman, der je geschrieben wurde, begann mit einem leeren Blatt Papier und einem Menschen, der den Mut hatte anzufangen. Warum sollte dein Roman anders sein? Du hast eine Geschichte zu erzählen. Die Welt wartet darauf, sie zu hören.

Der Unterschied zwischen Menschen, die davon träumen, einen Roman zu schreiben, und denen, die es tatsächlich tun, ist nicht Talent. Es ist nicht Zeit. Es ist nicht Inspiration. Es ist die Entscheidung anzufangen und die Hartnäckigkeit dranzubleiben.

Triff diese Entscheidung. Heute. Jetzt. Dein zukünftiges Ich – das, das sein fertiges Buch in den Händen hält – wird dir dankbar sein.

Bereit, deinen Traum vom eigenen Roman wahr werden zu lassen? Die Buchschreiberei begleitet dich professionell von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Vereinbare noch heute deinen Beratungstermin!

Hilfe holen oder selbermachen?

Du hast eine Buchidee. Vielleicht trägst du sie seit Jahren mit dir herum. Ein Ratgeber, der deine Expertise zeigt. Ein Roman, der deine Geschichte erzählt. Ein Fachbuch, das deine Positionierung stärkt. Die Frage ist: Gehst du den Weg allein oder holst du dir professionelle Unterstützung?

Selbermachen klingt verlockend, fällt dir aber nach hinten raus auf die Füße. Zwischen einem ohne Vorerfahrung und Kompetenzen veröffentlichten Werk und einem professionell veröffentlichten Buch liegen Welten. Der Unterschied ist oft die richtige Begleitung.

Ein Verlag hilft dir

Eine solche Begleitung übernimmt in der Regel ein Verlag. Sie nehmen dein Manuskript an sich und gießen es in Buchform. Allerdings tun sie das nach ihrem eigenen Geschmack und passend zu ihrem eigenen Verlagsprogramm. Das ist legitim und Teil ihres Geschäftsmodells – aber diese Konstellation wirkt sich auf dich mitunter nachteilig aus.

Die Illusion des „Einfach mal machen“

Schreiben wirkt selbstverständlich, täglich tippen wir E-Mails, Nachrichten und Beiträge. Ein Buch spielt jedoch in einer komplett anderen Liga. Es braucht Schreibhandwerk, Struktur, Dramaturgie (ja, auch Sachbücher dürfen Spaß machen), Marktkenntnis und ein klares Verständnis für deine Zielgruppe.

  • Für Sachbuch/Fachbuch: Wie ordnest du Wissen, hältst den roten Faden und machst Komplexes verständlich, ohne an Tiefe zu verlieren?
  • Für Roman/Erzählung: Wie entwickelst du glaubwürdige Figuren, stimmige Perspektiven, Spannungsbögen, Szenenrhythmus und ein Ende, das nachhallt?

„Einfach drauflosschreiben“ führt oft in Sackgassen: Was ist die richtige Struktur? Wo ist der rote Faden? Wie bleibt der Text nicht nur informativ, sondern fesselnd – oder im Roman: emotional packend?

Die versteckten Hürden des Selbermachens

Unterschätzt werden vor allem die Weichenstellungen am Anfang:

  • Zielgruppe & Positionierung: Für wen schreibst du? Welche Lücke füllst du im Markt oder im Genre?
  • Vergleichstitel („Comps“): Womit wird dein Buch verglichen – und warum braucht es deines trotzdem?
  • Für Romane: Genre-Erwartungen (zum Beispiel Krimi, Romance, Fantasy), Erzählperspektive, Ton, Pacing, Subplots, Weltenbau.

Und nach dem Schreiben? Lektorat, Korrektorat, Cover, Layout, rechtliche Anforderungen, Vertrieb – wer sorgt für den professionellen Feinschliff?

Die wahren Kosten des Alleingangs

Zeit – deine wertvollste Ressource

Ein Buch ist ein Marathon. Realistisch sind 300–500 Stunden für ein durchschnittliches Sachbuch – bei Romanen je nach Umfang, Recherche und Überarbeitungsrunden oft ähnlich oder mehr. Beruf, Familie, Alltag: Projekte ziehen sich, Inhalte veralten, Motivation bröckelt, Chancen verfliegen.

Die versteckten finanziellen Fallstricke

Selbst machen wirkt günstiger – bis du die Ausgaben detailliert zusammenstellst: Software, Kurse, Fachliteratur, Lektorat (brauchst du in jedem Fall), Cover, Satz, ISBN, Testdrucke, gegebenenfalls Sensitivity Reading (für heikle Themen), Hörbuch- oder E-Book-Aufbereitung, Werbeanzeigen. Und: Opportunitätskosten. Vierhundert Stunden „Trial & Error“ wären in deinem Kerngeschäft deutlich sinnvoller eingesetzt.

Der emotionale Preis

Klar – wenn dein Projekt hängt, ist es zum Scheitern vorbestimmt. Das willst du nicht erleben, immerhin steht eine größere Idee hinter deiner Publikation und oft eine emotional aufgeladene Motivlage.

Was Profis anders machen

Erfahrung, die den Unterschied macht

Professionelle Buchdienstleister wie die Buchschreiberei kennen die Stolperfallen aus dutzenden Projekten. Sie bringen Struktur, Methoden und Qualitätsstandards mit:

  • Sachbuch: Gliederungsarchitektur, Argumentationslogik, Leserführung.
  • Roman: Developmental Editing (Figuren, Konflikte, Plot), Line-Editing (Stil, Stimme, Dialog), Pacing-Optimierung.

Das Netzwerk macht’s möglich

Eingespielte Teams aus Lektorat, Korrektorat, Cover-Design, Satz, Audio, Marketing, Vertrieb, Verlagen und Agenturen sparen dir Jahre und öffnen Türen – inklusive Submission-Pakete (Exposé, Pitch, Synopsis, Leseprobe) für Verlage/Agenturen oder Publishing-Set-ups für Self-Publishing (zum Beispiel KDP, epubli, BoD, Tolino, Tredition).

Professionelle Distanz

Betriebsblindheit ist normal: Du bist zu nah dran. Externe Profis sehen, wo Erklärungen fehlen, wo gekürzt werden sollte – oder wo dein Roman mehr Atem braucht. Diese Distanz hebt die Qualität spürbar.

Der Mehrwert professioneller Begleitung

Von der Idee zum tragfähigen Konzept

Gemeinsam klärst du: Zielgruppe, Botschaft, Markt/Genre-Positionierung, Comps, Nutzenversprechen beziehungsweise emotionaler Kern.
Bei Romanen zusätzlich: High-Concept-Hook, Figurenbogen, Drei-Akt- beziehungsweise Fünf-Akte-Struktur, Szenenplan, Thema & Motivik.

Die Buchschreiberei führt dazu strukturierte Vorgespräche, inklusive ehrlicher Machbarkeitsprüfung und Markteinschätzung.

Schreibprozess als Teamarbeit

Du bringst Inhalt und Stimme ein, Profis steuern Handwerk, Struktur und Qualitätssicherung bei. Mögliche Set-ups:

  • Ghostwriting/Co-Writing: aus Stichpunkten, Interviews oder Rohszenen wird ein fertiges Manuskript.
  • Schreibcoaching: du schreibst selbst, bekommst Feedback, Deadlines und Methodik.
  • Manuskript-Rettung: fundierte Überarbeitung (Developmental/Line-Edit), wenn der Text schon steht.

Lektorat & Korrektorat auf Niveau

Gutes Lektorat bedeutet weit mehr als Kommas: Stringenz, Logik, Spannung, Lesbarkeit, Stil und Genre-Passung.
Für Romane gehören dazu Dialogführung, Show-don’t-tell, Perspektivdisziplin, Voice.
Optional: Sensitivity Reading für sensible Inhalte.

Design, das verkauft

Cover und Innenlayout entscheiden Sekunden. Profis kennen Genre-Codes, Typografie, Bildsprache und sorgen für Wiedererkennbarkeit. Auch E-Book-Satz, Hörbuch-Cover und Serien-Branding werden bedacht.

Der Weg zum Markt

ISBN, Impressum, Rechte

Formalia sind heikel: ISBN, Impressum, Bild-/Zitatrechte, Lizenzen, Datenschutz, Haftungsausschlüsse, Pseudonymfragen. Bei all diesen Punkten vermeiden Profis Fehler.

Vertrieb und Sichtbarkeit

Ein Buch schreiben ist das eine – die Veröffentlichung und die daran sich anschließende Reichweite das andere. Die Buchschreiberei unterstützt bei:

  • Verlagsweg: Agentur-Ansprache, Exposé, Pitch-Deck, Submission-Plan.
  • Self-Publishing: Plattform-Set-up, Metadaten/Keywords, Kategorien, Preisstrategie, Print-on-Demand.
  • Marketing: Klappentext/Blurb, Autor:innen-Profil, Pressearbeit, Newsletter, Vorbestellungen, Launch-Plan, ARC-Team/Rezensionen, Lesungen, Ads (zum Beispiel Amazon/Meta), Social-Media-Serien.

Der Return on Investment

  • Sachbuch/Fachbuch: Positionierung, neue Kund:innen, Speaking-Anfragen, Honoraranstieg.
  • Roman: Aufbau einer Leserschaft und ggf. einer Serie, Lizenzen (Hörbuch/Übersetzung), Festival-/Presse-Sichtbarkeit.

Zeit für das Wesentliche

Während Profis dein Buch vorantreiben, bleibst du in deinem Kerngeschäft handlungsfähig. Klingt nach einem guten Deal, oder?

Erfolgsgeschichten, die überzeugen

Die Buchschreiberei hat in über acht Jahren mehr als achtzig (!) Buchprojekte begleitet – vom Fachbuch-Bestseller über die Unternehmer-Biografie bis zum Debütroman mit starken Verkaufszahlen. Gemeinsam ist allen: Professionelle Unterstützung ist keine Ausgabe, sondern eine Investition in Qualität, Tempo und Markterfolg.

Bonus: Häufige Stolpersteine – und wie du sie vermeidest

  • Zu spät lektorieren: Frühzeitig ein Entwicklungsgutachten spart endlose Umschreibungen.
  • Unklare Zielgruppe/Genre: Vor dem Schreiben schärfen – spart 100+ Stunden.
  • Klappentext erst am Ende: Den Blurb früh testen; er schärft Fokus und Marketing.
  • Fehlende Metadaten: Kategorien/Keywords entscheiden online über Sichtbarkeit.
  • Kein Launch-Plan: Plane neunzig Tage (Teaser, Cover-Reveal, Vorbestellungen, Rezensionen, Lesungen).

Die Entscheidung liegt bei dir

Der richtige Zeitpunkt ist jetzt

Wenn du mit dem Gedanken spielst, endlich dein Buch zu schreiben, ist ein unverbindliches Erstgespräch oft der nötige Startschuss. Du kannst dabei nur gewinnen.

Stell dir vor, du hältst in wenigen Monaten dein Buch in den Händen: professionell gestaltet, lektoriert, im Handel verfügbar. Das ist keine Fantasie, sondern mit der richtigen Unterstützung realistisch – ob Sachbuch oder Roman.

Fazit: Professionalität als Erfolgsgarant

Zwischen Hoffen und Wissen liegt Professionalität. Du kannst hoffen, alle Hürden alleine zu meistern … oder du entscheidest dich für erfahrene Begleitung, die dich sicher ans Ziel bringt.

Die Buchschreiberei steht dafür: mit über achtzig realisierten Projekten, einem eingespielten Team und bewährten Prozessen, von der ersten Idee bis zum Verkauf.

Mach den ersten Schritt. Vereinbare dein kostenloses Beratungsgespräch mit der Buchschreiberei.
Dein Buch hat professionelle Umsetzung verdient – und du hast verdient, dass dein Traum Wirklichkeit wird.


Die Buchschreiberei – dein Partner für professionelle Buchprojekte (Sachbuch & Roman). Von der Idee bis zur Veröffentlichung. Über 80 erfolgreiche Projekte sprechen für sich. Kontaktiere uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Buch veröffentlichen

An erster Stelle steht die Entscheidung, ob du dich mit einer ISBN-Nummer im Buchhandel platzieren möchtest – das ist nämlich kein Muss. Theoretisch könntest du eine Auflage drucken und den Karton in deine Garage oder in dein Schlafzimmer stellen und Exemplare verkaufen, indem du sie in der Fußgängerzone anbietest, indem du zu Buchhändlern gehst und sie fragst, ob sie das Werk in ihr Schaufenster stellen – oder indem du einen Webshop aufsetzt und dort deine Bücher vertreibst.

Es macht aber Sinn, die bereits vorhandenen Buchvertriebsstrukturen zu nutzen – und da kommt dann die ISBN-Nummer ins Spiel.

Die Infrastruktur des Buchmarkts

Die gesamte Infrastruktur ist weitreichernder als das, was wir hier anreißen, immerhin dauert die Ausbildung zum/zur Buchhändler/-in mehrere Jahre. Besonders wenn es um die Datenbanken und Katalogsysteme gibt, kann das ziemlich komplex werden. Für einen ersten Überblick schauen wir uns vier Begriffe genauer an:

Verlag

Ein Verlag ist jede natürliche oder juristische Person, die die Verantwortung für die Veröffentlichung und Verbreitung eines Buches übernimmt, unabhängig davon, ob es sich um ein traditionelles Verlagshaus oder einen Autor handelt, der das ganze im Selbstverlag (oder modern formuliert: via Self-Publishing) realisiert.

Wenn hier also in der Folge von Verlag die Rede ist, bist damit unter Umständen auch du als Autor oder Autorin gemeint, die sein/ihr Werk über die vorgestellten Methoden veröffentlicht.

Buchhandel/Buchhandlungen/stationäre Buchhandlung

Wenn wir von Buchhandel sprechen, haben wir oft die stationären Ladenlokale vor Augen, wie es sie in jeder Stadt immer noch gibt. Das ist aber nicht das, was wir meinen; mit Buchhandel sind generell sämtliche Vertriebswege gemeint, egal, ob diese online oder offline abgebildet werden.

Das, was du meinst, wenn du an den kleinen Laden um die Ecke denkst, ist der stationäre Buchhandel.

Und noch etwas: Die allermeisten Endkunden denken nicht viel über das nach, was wir hier ausführlich besprechen. Sie möchten das Buch bequem einkaufen und lesen. In vielen Fällen wird das über Online-Plattformen wie Amazon passieren. Diese sind streng genommen auch reguläre Buchhändler. Im Prinzip ist jeder ein Buchhändler, der eine ISBN-Anbindung in seinem Shop implementiert hat und dort Bücher zum Bestellen anbietet.

ISBN-Nummer

Die ISBN-Nummer steht meistens hinten auf dem Buch und vorne im Impressum. Ausgeschrieben ist es die Internationale Standard-Buch-Nummer und damit eine weltweit eindeutige Kennziffer, die jedes Buch unverwechselbar macht und die Grundlage für den professionellen Buchhandel bildet. Wer erzählt: „Ich habe ein Buch veröffentlicht“, der meint damit in der Regel, dass er sich eine ISBN-Nummer gekauft und sein Buch hat listen lassen.

Die ISBN-Nummer ermöglicht es Buchhändlern (darunter auch Online-Shops wie die von Thalia oder Amazon), Bibliotheken und Großhändlern, ein Buch eindeutig zu identifizieren, zu katalogisieren und zu bestellen, unabhängig von Titel oder Autor. Nur mit einer ISBN kann ein Buch im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) gelistet werden und ist damit im stationären und Online-Buchhandel auffindbar und bestellbar. Die ISBN ist außerdem notwendig, um verschiedene Ausgaben eines Buches (zum Beispiel Hardcover, Taschenbuch, E-Book) technisch sauber zu unterscheiden und zu verwalten. Für jede dieser Varianten wird eine eigene ISBN vergeben.

Pro Ausgabeformat wird eine ISBN vergeben. Eine einzelne kostet in Deutschland zirka 90–100 Euro, bei größeren Paketen sinkt der Preis pro ISBN.

Großhandel (Libri, Umbreit und Co.)

Der Großhandel wird auch Barsortiment oder Zwischenbuchhandel genannt und übernimmt die zentrale Rolle, Bücher von Verlagen oder Selfpublishern zu sammeln, zu lagern und an Buchhandlungen weiterzuverteilen.

Das musst du dir so vorstellen: Stell dir vor, du hättest deine Auflage in der Garage liegen und nun flattern Bestellungen rein. Jetzt wäre es bei den ersten Bestellungen zwar spannend, diese zu verpacken und zu verschicken, aber auf Dauer wäre das mühselig und zeitaufwendig. Außerdem hast du vielleicht nicht Lust und Zeit, über Monate und Jahre den Vertrieb aufrechtzuerhalten, also deine Shop-Website oder ähnliches. Du brauchst einen Händler, der dein Buch aufnimmt und die anfallenden Aufgaben für dich übernimmt – und das wäre im besten Fall der Großhändler, der neben dem neusten Harry-Potter-Band, Langenscheidt-Wörterbüchern und sämtliche Fachbücher auch dein Buch katalogisiert und an Kunden verschickt.

Die wichtigsten Großhändler in Deutschland sind Libri, Zeitfracht und Umbreit. Sie sind die Bindeglieder zwischen Verlagen (wie dir, wenn du als Selbstverlag agierst) und Buchhandlungen und sorgen dafür, dass ein breites Sortiment an Büchern schnell und effizient verfügbar ist.

Für dich als Autor/-in ist es entscheidend, dass das eigene Buch beim Großhandel gelistet ist, denn nur so kann jede Buchhandlung in Deutschland das Buch unkompliziert bestellen und ihren Kundinnen und Kunden anbieten. Ohne Listung beim Großhandel bleibt das Buch meist auf den Online-Bereich beschränkt und ist im stationären Handel kaum präsent. Der Großhandel übernimmt außerdem die komplette Logistik, sorgt für schnelle Lieferzeiten und erhöht die Sichtbarkeit des Titels im Buchhandel, online als auch vor Ort. Damit ist die Listung beim Großhandel wichtig, um Reichweite, Absatzmöglichkeiten und Präsenz im Buchmarkt zu gewährleisten.

Eine Listung im VLB garantiert nicht automatisch die Aufnahme beim Großhandel. Barsortimente wählen Titel nach eigenen Kriterien aus. Melde dich, falls das ein Thema für dich sein sollte.

So, und jetzt wurde schon ein paar Mal das VLB genannt, das definieren wir natürlich auch:

VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher)

Das VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) ist eine zentrale, unabhängige Datenbank für den deutschsprachigen Buchmarkt. Während die ISBN jedes Buch eindeutig identifiziert, sorgt das VLB dafür, dass Bücher im Handel tatsächlich auffindbar und bestellbar sind. Im VLB werden alle lieferbaren Bücher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit ihren wichtigsten bibliographischen Daten (wie Titel, Autor, Verlag, ISBN, Preis und Verfügbarkeit) erfasst und tagesaktuell gepflegt.

Buchhändler, Bibliotheken und Großhändler nutzen das VLB als Rechercheinstrument, um Titel zu suchen, zu bestellen und ihre Bestände zu verwalten. Für Verlage und Selfpublisher ist die Listung im VLB entscheidend, damit ihre Bücher im Handel sichtbar werden und von einem breiten Publikum gefunden und gekauft werden können. Nur wer im VLB gelistet ist, wird im stationären und Online-Buchhandel umfassend angezeigt und kann direkt bestellt werden.

Das VLB ist somit ein wichtigste Marketing- und Vertriebsinstrument der Branche und bildet die Schnittstelle zwischen Verlagen, Buchhandel und Lesern.

On-Demand oder Auflagendruck?

Wenn du dein Buch über einen Verlag vertreiben möchtest, wird dir diese Entscheidung abgenommen (in der Regel passiert der Vertrieb über einen Auflagendruck), aber wenn du dein Werk selbst verlegen und vertreiben möchtest, musst du dich für eine der beiden Optionen entscheiden:

Print on demand

Im Print-on-Demand-Verfahren (PoD) werden deine Bücher erst dann hergestellt, wenn eine Bestellung eingeht, es wird also keine Auflage produziert und eingelagert, sondern die Druckvorlage liegt digital vor und jedes Exemplar wird einzeln produziert, sobald ein Kunde (etwa über Amazon, Buchhandlungen oder andere Plattformen) das Buch bestellt. Dadurch entfallen hohe Vorabkosten für große Auflagen, das Risiko unverkaufter Restbestände wird vermieden und es entstehen keine Lagerkosten.

Für dich mag diese Veröffentlichungsform attraktiv sein, weil du ohne überbordenden finanziellen Aufwand und ohne Verlag Bücher veröffentlichen und flexibel aktualisieren kannst. Änderungen am Inhalt oder Cover sind jederzeit möglich, und auch kleine Auflagen oder Einzelstücke lassen sich problemlos drucken. Das Buch ist so sowohl online als auch im stationären Buchhandel verfügbar, wenn es über die entsprechenden Vertriebswege gelistet wird.

Der Nachteil des PoD liegt darin, dass du die Qualität deines Werks kaum beeinflussen kannst, das gilt insbesondere für hochwertig produzierte Auflagen wie Bildbände, Kinderbücher oder Kochbücher, die aufwendig illustriert und bebildert sind. Im PoD werden diese in der Herstellung oft zu teuer und/oder können die gewünschte Qualität nicht abbilden. Auch hinsichtlich der Formate und Einband- und Papierqualität ist man eingeschränkt. Für viele Werke reicht PoD vollkommen aus, echte Buchliebhaber und Produktionsästheten geben dem PoD nur je nach Projekt eine Chance.

Die Qualität von PoD hat sich in den letzten Jahren verbessert, dennoch gibt es bei sehr hochwertigen oder speziellen Produktionen weiterhin Einschränkungen.

Der Auflagendruck

Das ist, wie es klassisch und konventionell funktioniert: Du lässt deine Druckbögen bei einer Druckerei drucken und beauftragst dann einen Buchbinder, diese zu einem aufklapparen (und damit herkömmlichen) Buch zu fertigen. Viele Dienstleister bieten das auch in Tateinheit an. Diese Prozesse könnte man jetzt noch einmal aufschlüsseln – aber für diesen Kontext reicht das erst einmal.

Bei einem Auflagendruck werden größere Mengen eines Buches produziert und eingelagert. Das senkt die Stückkosten, macht aber eine hohe Anfangsinvestition nötig und birgt das Risiko, dass nicht alle Exemplare verkauft werden. Diese Methode lohnt sich vor allem bei sicher kalkulierbarem Absatz, zum Beispiel für etablierte Autoren, größere Verlage oder für Veranstaltungen und Direktverkäufe. Und natürlich dann, wenn du, siehe Nachteile des PoD, Gewicht auf die Fertigungs- und Herstellungsqualität legst, etwa bei abbildungsintensiven Werken.

Deine Veröffentlichungsmöglichkeiten

Welche Möglichkeiten bieten sich dir?

Die nächste Entscheidung ist die, ob du dein Buch mit oder ohne ISBN-Nummer vertreiben möchtest. Für die meisten Vertriebswege benötigst du eine ISBN-Nummer. Du kannst sie für ein paar Euro erwerben, aber das ist kein Muss.

Eigenvertrieb ohne ISBN-Nummer

Wann ist das sinnvoll? Wann immer du die volle Kontrolle über deinen Buchvertrieb behalten möchtest und Marketingkanäle nutzt, über die du ebenfalls eigenständig verfügst oder auf die du einen großen Einfluss hast. Es kann außerdem sinnvoll sein, die Daten deiner Buchkunden zu nutzen, um den Menschen weiterführende Angebote zu machen, etwa für weitere Bücher oder andere Leistungen, die du anbietest, gerade im Sachbuch- und Ratgeberbereich kann das sinnvoll sein, vor allem dann, wenn du dein Werk mit gezielten Direkt-Marketing-Aktionen versehen möchtest (free plus shipping).

Free plus shipping bedeutet: Das Buch wird an sich verschenkt (free), der Kunde zahlt lediglich die Versandkosten (shipping). Dieser Deal ist aus Sicht der Endkunden attraktiv und wird von einigen Anbietern eingesetzt, um Buchkäufer zu generieren, die dann in der Folge weitere Produkte oder Dienstleistungen kaufen. In der regulären und seriösen Verlagswelt spielt dieser Weg kaum eine Rolle und man muss aufpassen, dass man sich hier nicht einen Kostenapparat aufbaut, der sich nach hinten raus nicht rentiert.

Was brauchst du? Unabhängig von free plus shipping kannst du deine Bücher also konventionell über einen Eigenvertrieb verkaufen. Hierfür brauchst du die Auflage deiner gedruckten Bücher, eine Bestellmöglichkeit sowie eine eigene Buchhaltung, da der Verkauf schnell gewerblich wird und du auf deine Gewinne ab einem bestimmten Punkt Steuern entrichten musst.

Wie gehst du vor? Du druckst deine Auflage, organisiert eine Logistik (entweder selbst bei dir zuhause oder im Büro oder über einen Dienstleister) und bietest dein Buch danh zum Verkauf an.

Veröffentlichung über PoD-Dienstleister

Wann ist das sinnvoll? Kann für 80 % der Projekte in Betracht gezogen werden. Du meldest dich an, lädst deine fertig ausgestalteten Druckdateien hoch und veröffentlichst damit dein Werk samt einer ISBN-Nummer, die dir vom Dienstleister zugeteilt wird. Du bezahlst nichts oder eine geringe Einstellgebühr. Der Dienstleister verdient daran, dass er einen Teil der Marge einbehält, sobald ein Buch tatsächlich verkauft wird, weil er, technisch gesehen, als dein Verlag auftritt.

Was brauchst du? Die fertig ausgestalteten Druckdateien, die dein vollständig lektoriertes und korrigiertes Buchmanuskript enhalten.

Wie gehst du vor? Schreibe dein Buch und sorge dann für eine professionelle Aufbereitung, hinsichtlich Lektorat und Gestaltung. Gerne mit unserer Hilfe.

Veröffentlichung über Distributor

Das ist so ähnlich wie die vorangegangene Option, mit dem Unterschied, dass dein Werk hier tatsächlich in einer Auflage gedruckt und dann von einem Dienstleister (eben dem Distributor) eingelagert wird.

Der Distributor kann als Verlag auftreten, es ist aber auch möglich, dass du als Selfpublisher/-in und/oder Autor/-in als Verlag genannt wirst.

Wann ist das sinnvoll? Wenn du einen gestaltungsintensiven Buchinnenteil hast (Kochbuch, Bildband, Kinderbuch) oder aus anderen Gründen Wert auf die Herstellung legst (Journal, Kreativbuch).

Was brauchst du? Eine fertige Auflage deines Buchs, das du zum Distributor schicken lässt und dieser vollzieht dann die restlichen Schritte für dich. Hierfür sind meist Kompetenzen notwendig, damit dein Buch in der gewünschten Qualität hergestellt wird.

Wie gehst du vor? Du bereitest deine Druckdateien vor und wendest dich damit an Druckereien, die das Format, das du dir vorstellst, abbilden können.

Klingt kompliziert? Lass dich gerne unverbindlich von uns beraten, welche Veröffentlichungsmethode für dich sinnvoll wäre, wir haben auch die passenden Berater an der Hand:

Was macht ein Lektor/eine Lektorin?

Was macht eigentlich ein Lektor? Gute Frage. Stellen wir uns vor, du betrittst eine Kunstgalerie, in der die Gemälde perfekt ausgeleuchtet sind und in der dich die Raumführung von einem Meisterwerk zum nächsten leitet. Du fühlst dich hinterher beschwingt und bereichert und erzählst Freunden und Bekannten von diesem Erlebnis. Was aber sorgte für diese tolle Erfahrung? Lediglich die Ausstellungsstücke? Zu einem großen Teil ja, klar. Aber zu einem nicht weniger großen Teil die kuratorische Arbeit und die Konzeption der Ausstellung. Und genau dieser Vergleich führt dich zur Rolle des Lektors für dein Buch. Die Lektorin oder der Lektor ist wie der unsichtbare Kurator deiner Gedanken, ein bisschen wie der Architekt deiner Erzählung.

Ein Lektor ist nicht einfach nur ein Test- oder Korrekturleser. Das Korrektorat kümmert sich ganz am Schluss um die Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Du findest zu dem Unterschied auch eine Podcast-Episode. Ein Lektorat geht tiefer, indem es sich der Struktur widmet, der Logik, der Dramaturgie, den Figuren, dem Ton, der Zielgruppenansprache und dem Lesefluss. Im besten Fall adressiert es auch die Markt- und Genre-Erwartung. Deine Lektorin oder dein Lektor fungiert als Sparringspartner, Kritiker, Coach und Qualitätswächter in Personalunion.

Korrektorat = Fehler finden (Form)
Lektorat = Qualität gestalten (Inhalt, Stil, Wirkung)

Die verschiedenen Ebenen des Lektorats

Das inhaltliche Lektorat

  • Sachbuch: Fachbegriffe korrekt? Verständlich für die Zielgruppe? Roter Faden? Belege?
  • Roman: Handlungslogik, Figurenbögen, Konflikte, Wendepunkte, Tempo – stimmt alles?

An dieser Stelle prüft die Lektorin oder der Lektor dein Manuskript auf Logik, Stringenz und Substanz.

Du bist naturgemäß nah am eigenen Text. Ein Lektor liest mit professioneller Distanz und erkennt Schwachstellen, bevor Leser sie finden. Denn wenn Leser sie finden, bewirkt das einen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlust. Dein Werk wird als minderwertig erachtet. Das geschieht häufig unterbewusst.

Das stilistische Lektorat

Nun wird geschliffen: an den Wortwiederholungen, an umständlichen Formulierungen, an Schachtelsätzen und Brüchen im Ton. Das Ziel ist, eine flüssige und zugleich lebendige Sprache zu entwickeln, ohne deine eigene Stimme zu verfremden.

  • Sachlich-präzise? Dann raus mit unnötiger Zierde.
  • Bildhaft-emotional? Dann stärkt der Lektor oder die Lektorin Bildkraft, Rhythmus und Dialoge.
    Wichtig: Ton & Stil müssen zur Zielgruppe passen.

Das formale Lektorat

Kapitelarchitektur, aussagekräftige Überschriften, saubere Querverweise.

  • Roman: Konsistenz bei Namen, Orten, Zeiten, Details.
  • Sachbuch: einheitliche Terminologie, Zitierweisen, klare Informationslogik.

Lektorat versus Korrektorat

Ich habe eine komplette Podcast-Episode zu dieser Fragestellung aufgenommen.

In aller Kürze:

  • Ziel:
    • Lektorat: Wirkung optimieren – Inhalt, Struktur, Stil, Dramaturgie, Zielgruppenfit.
    • Korrektorat: Fehler eliminieren – Rechtschreibung, Grammatik, Interpunktion, Typo.
  • Zeitpunkt:
    • Lektorat vor der finalen Sprachkorrektur, ideal schon auf Konzept-/Manuskriptstufe.
    • Korrektorat ganz am Ende (häufig nach dem Satz/Imprimatur).
  • Ergebnis:
    • Lektorat macht dein Buch gut und stimmig.
    • Korrektorat macht dein Buch fehlerfrei.
      Beides zusammen ergibt Professionalität.

Warum du auf ein Lektorat nicht verzichten solltest

Selbstkontrolle? Gibt es nicht

Du kannst dein Werk noch so oft selbst korrekturlesen – du wirst Dinge übersehen. Wir überlesen Fehler und Unklarheiten. Was für dich klar wirkt, kann Fremde irritieren. Je länger du dran sitzt, desto blinder wirst du für Schwächen.

Der erste Eindruck zählt

Fehler, Logikbrüche oder langatmige Passagen kosten Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Gerade im Sachbuch oder im Ratgeber beschädigen handwerkliche Mängel deine Expertise. Im Roman brechen sie die Immersion und veranlassen Leserinnen und Leser dazu, eine schlechte Rezension zu hinterlassen.

Mundpropaganda wirkt

Ein professionell lektoriertes Buch liest sich mühelos, wird empfohlen und gut rezensiert. Ein lediglich korrigiertes, aber unredigiertes Buch wirkt unfertig. Und ein Werk, das weder von einer Lektorin noch von einem Korrektor angefasst wurde, sollte man nicht veröffentlichen.

Der Mehrwert eines professionellen Lektorats

Objektivität & Expertise

Der Lektor liest mit den Augen deiner Zielgruppe und kennt Genre- und Marktmechaniken. So wird dein Manuskript nicht nur besser, sondern vor allem passender.

Zeit- und Kostenersparnis

Früh korrigierte Struktur- oder Dramaturgieprobleme sparen Dutzende Stunden Umschreiben. Nachträgliche Reparaturen an bereits veröffentlichten Büchern sind teurer als ein ordentliches Lektorat im Vorfeld.

Psychologischer Rückenwind

Schreiben ist oft einsam. Fundiertes, konstruktives Feedback gibt Sicherheit und Fokus und stellt sicher, dass du die Freude am Projekt wahrst.

Die Arten des Lektorats

Entwicklungslektorat

Begleitung schon in der Entstehung: Struktur, Plot, Argumentationsbau, Kapitelplanung. Ein Entwicklungslektorat eignet sich bei Debüts oder komplexen Projekten.

Klassisches Lektorat

Überarbeitung des fertigen Manuskripts in ein bis mehreren Durchgängen auf inhaltlicher, stilistischer und formaler Ebene. In der Regel mit begründeten Vorschlägen, über die du eigenständig entscheidest, denn du behältst als Autorin oder Autor immer das letzte Wort über den Text.

Schlusslektorat

Letzter Feinschliff nach allen inhaltlichen und stilistischen Runden. Danach erst folgt das Korrektorat für Orthografie, Grammatik, Zeichensetzung und Typografie, also die finale Fehlersuche.

Was ein gutes Lektorat ausmacht

Respekt vor deiner Stimme

Ein gutes Lektorat stärkt deine Stimme.

Transparenz & Dialog

Nachvollziehbare Vorschläge, offene Kommunikation, klare Begründungen.

Branchen- und Genreverständnis

Eine Biografie muss anders lektoriert werden als ein Krimi. Ein Lektor kennt die spezifischen Erwartungen.

Häufige Missverständnisse

  • „Rechtschreibprogramm reicht.“
    Tools können helfen, ersetzen aber kein inhaltlich-stilistisches Lektorat.
  • „Freunde fanden’s gut.“
    Nett, aber nicht objektiv, geschweige denn fachlich treffsicher.
  • „Im Self-Publishing spare ich mir das.“
    Nein, denn gerade dort brauchst du Verlagsniveau, um konkurrenzfähig zu sein.

Investition

Ein professionelles Lektorat kostet je nach Umfang/Intensität ca. 5–15 € pro Normseite (Richtwert). Bei ~250 Seiten sind das 1.250–3.750 €. Hochgerechnet auf Reputation, Verkaufschancen, Sichtbarkeit – und beim Sachbuch auf Folgegeschäft – rechnet es sich in der Regel schnell. Das Korrektorat kommt zusätzlich und ist zwingend für die Fehlerfreiheit – ersetzt aber niemals das Lektorat.

Der Lektoratsprozess bei der Buchschreiberei

Individuelle Betreuung von Anfang an

Wir achten bereits in der Konzeptphase auf solide Fundamente – für Sachbuch und Roman.

Mehrstufige Qualität

  1. inhaltliches Lektorat → 2) stilistische Überarbeitung → 3) Schlusslektorat → 4) Korrektorat. Mehrere, geschulte Augen – maximale Sorgfalt.

Transparenz & Mitsprache

Alle Änderungen sind markiert und begründet. Du behältst die Kontrolle.

Fazit: Lektorat + Korrektorat = Professionalität

Ein Buch ohne Lektorat zu veröffentlichen ist wie ein Konzert ohne Soundcheck. Ein professionelles Lektorat macht dein Buch wirkungsvoll, das Korrektorat macht es (im Anschluss!) fehlerfrei. Erst beides zusammen liefert das Niveau, das deine Leser erwarten.

Bei der Buchschreiberei ist das Lektorat das Herzstück unserer Arbeit. Es beginnt bereits vor der ersten geschriebenen Zeile mit einer nachvollziehbaren und logisch aufgebauten Struktur. Lass uns gern unverbindlich über dein Buchprojekt sprechen!


Sachbuch schreiben

Du möchtest ein Sachbuch schreiben und veröffentlichen, bist dir aber nicht sicher, wie du dieses Unterfangen angehen, wie du dein Sachbuch gliedern und den Schreibfluss aufrechterhalten sollst? Dann bist du hier richtig. :)

Kaum eine andere Maßnahme beeinflusst deinen wahrgenommen Status so wie die Veröffentlichung eines eigenen Sachbuchs. Es gibt viele Vorteile, die dafür sprechen, diesen Weg zu gehen: Wenn man deinen Namen bei Google eintippt, bekommt man angezeigt, dass du ein Sachbuch geschrieben hast. Wenn du dein Buch mit deiner beruflichen Tätigkeit verknüpfst, weil du zum Beispiel selbständig oder freiberuflich tätig bist (als Berater, Dienstleister, Trainer, Arzt, Anwalt und so weiter), kannst du mitunter höhere Stundensätze nehmen, weil du als Buchautor/-in eine gefestigtere Reputation ausstrahlst. Du hältst mit deinem eigenen Sachbuch ein PR-Tool in den Händen, mit dem du dich selbst, deine Marke und deine Botschaft in die Welt tragen kannst. Möglicherweise erhältst du Einladungen zu Interviews (Fernsehen, Radio, Podcast, YouTube …), die deine Sichtbarkeit multiplizieren, was sich am Ende in höheren Umsätzen niederschlagen kann.

Und so weiter. Ich kann dich also nur dazu animieren, deine Buchpläne zu verfolgen – aber was solltest du jetzt tun? In diesem Artikel schauen wir uns die einzelnen Schritte an.

Der Buchautor Bas Kast ist ein gutes Beispiel, da er mit seinem Ernährungskompass einen Bestseller landen konnte und fortan in viele Sendungen eingeladen wurde, unter anderem zu Maischberger oder zu SWR LEUTE.

Ein ähnliches Thema: Unser Kunde Dr. Wichard Lüdje informiert und unterhielt über viele Monate tausende Hörer in seinem Podcast Blutige Anfänger.

2019 konnten wir mit ihm Essen Sie Alzheimer? erstellen, ein Sachbuch, das er damals im Eigenvertrieb verkaufen konnte:

Es gibt also gute Gründe, darüber nachzudenken, ein eigenes Sachbuch zu veröffentlichen und damit deiner Marke mit Gewicht auszustatten.

Was Menschen dazu motiviert, Sachbücher zu schreiben

Ein Sachbuch kann dir auf viele Arten Vorteile bringen, doch die meisten lassen sich auf diese beiden zentralen Zielsetzungen zurückführen:

Motiv #1: Du wirst erfolgreicher.

Die Stichworte sind Sichtbarkeit, Präsenz, Autorität und Glaubwürdigkeit.

Stell dir vor, du würdest in eine neue Stadt ziehen und eine Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen. Das kann etwas alltägliches sein (Elektriker, Friseur, Zahnarzt) oder etwas komplexes und außergewöhnliches (Anwaltsberatung zu einem Fachbereich, Yoga-Kurse speziell für Frauen, die schwanger gewesen sind oder ähnliches). Du verschaffst dir ein Bild von deinen Möglichkeiten. Eine Dienstleisterin sticht heraus, weil sie ein Sachbuch zu ihrem Thema publiziert hat. Dieser Person schreibst du fortan unterbewusst einen hohen Grad an Kompetenz zu – und natürlich würdest du liebend gern von ihr deine Dienstleistung erfüllt bekommen.

Schlüpfe zurück in deine eigene Rolle. Auch dir ginge es um Sichtbarkeit und Präsenz, weil du dein Buch als PR-Instrument verwenden kannst. Es geht um Autorität, weil du im Vergleich zu vielen anderen Anbietern, die ihr Angebot neben dir platzieren, ein Buch geschrieben hast. Und es geht um Glaubwürdigkeit, weil du nicht nur mit deinem Ruf als Dienstleister, sondern auch als Autor verkehrst.

Kunden gewinnen

Ein Buch eröffnet dir neue Geschäftsfelder. Klar, du kannst die einzelnen Exemplare abverkaufen, aber der große Profit liegt im zweiten Schritt; je sichtbarer du bist und je mehr Glaubwürdigkeit du ausstrahlst, desto höhere Preise kannst du als Dienstleister nehmen beziehungsweise desto einfacher wird es dir gelingen, überhaupt neue Kunden zu gewinnen. Daneben gibt es die Möglichkeit lukrativer Kooperationen; mit einem eigenen Buch wirst du attraktiver für Interviewpartner und/oder Zielgruppenbesitzpartner.

Einladungen zu Vorträgen und Reden

Wer als Redner tätig sein oder sogar bezahlt sprechen möchte, kommt um ein Buch kaum herum. Es fungiert als Türöffner für öffentliche Auftritte und bezahlte Speaking-Engagements.

Motiv #2: Du beeinflusst Menschen.

Ich habe mich 2011 selbständig gemacht, ich war gerade mal Anfang 20. Warum? Weil mich eine bestimmte Geschichte inspiriert hat. Menschen lieben Geschichten. Geschichten können Menschen unterstützen oder gar verändern, in die Biografie eingreifen. Das ist faszinierend.

Mit einem eigenen Buch kreierst du etwas, was dich überdauern wird. Das klingt pathetisch, aber wir sind nicht ewig auf diesem Planeten.

Fallen dir nicht auf Anhieb auch zwei oder drei Bücher von Autoren ein, die bereits gestorben sind und die heute noch Menschen begeistern? Hermann Hesse wäre so jemand, Thomas Mann. Dale Carnegie, Stephen Covey, Astrid Lindgren oder J. R. R. Tolkien.

Ein Buch hilft dir dabei, etwas zu hinterlassen, sei es durch die Weitergabe der eigenen Geschichte oder durch die dokumentierte Vermittlung von Wissen und Werten.

Wie du mit deinem Sachbuch Geld verdienen kannst, besprechen wir weiter unten in diesem Artikel.

Das Konzept

Bitte nicht einfach drauf los schreiben! Ich empfehle dir, dein Sachbuch als Projekt zu begreifen und dir über ein Konzept Gedanken zu machen:

  • Worüber willst du schreiben und wie baust du das Sachbuch auf?
  • Wie veröffentlichst du, technisch gesehen, dein Buch?
  • Auf welche Weise führst du dein Buch in den Markt ein?
  • Welches Ziel verfolgst du mit der Veröffentlichung?
  • Wer soll und wer wird dein Buch lesen?
  • Was ist inhaltlich die ‚große Idee‘?

… und so weiter. Diese Fragen klingen mitunter technisch und dröge, liefern dir aber nach hinten raus einen echten Mehrwert.

Das Thema/die Fragestellung

Das ist natürlich in jedem Themengebiet ein bisschen anders. Zuerst steht der Gedanke, dass du mit deinem Buch etwas bewirken möchtest, du willst aufklären. Danach muss dieser Gedanke in eine Form gegossen werden.

Eine Hilfestellung ist die folgende Frage: Wie würde ein Idealleser dein Buch auf einer Grillparty beschreiben? Auf welche Weise würde er von ihm erzählen?

Du kennst das von kleinen Runden mit Freunden und Bekannten: Man spricht über dies und jenes, vertieft den Großteil aber nur selten. In diesem Geist würde man auch dein Buch empfehlen. „Hab neulich ein Buch gelesen, von X. Ziemlich spannend. Da geht es um A, B und C. Er erklärt das ganz gut, anhand von Y.“ – das war es dann meist auch schon. In diesem Stil sollte man über dein Buch reden.

Im Allgemeinen empfehlen Menschen Sachbücher aus zwei Gründen:

Erstens haben sie selbst viel aus dem Buch mitgenommen, und zweitens lässt die Empfehlung sie selbst in einem guten Licht erscheinen. Es hat Mehrwert und auch potenziell für andere.

Beispielhafte Fragestellungen für ein Sachbuch:

– „Mit welcher Ernährung kann ich degenerative Krankheiten (wie Alzheimer) weniger wahrscheinlich machen?“
– „Welche gesellschaftlichen und politischen Kräfte setzen die Demokratie unter Druck?“
– „Warum fällt es uns so schwer, Grenzen zu setzen und wie lernen wir es?“
– „Wie verändern Künstliche Intelligenz und Automatisierung unsere Arbeitswelt und was bedeutet das für die Zukunft bestimmter Branchen?“
– „Was sagt die moderne Ernährungsforschung über den Einfluss von Darmbakterien auf unsere psychische Gesundheit?“

Sachbuch oder Ratgeber?!

Ein Sachbuch ist kein Ratgeber. Laien werfen diese beiden Gattungen oft durcheinander. Wie du einen Ratgeber schreiben kannst, beschreibe ich in diesem Artikel.

Der Unterschied:

  • Ein Sachbuch beantwortet eine Fragestellung, ein Ratgeber geleitet dich von A nach B.
  • Mit einem Sachbuch richtest du dich als Autor/-in und Expert/-in an ein größeres Publikum, das zu großen Teilen nicht in das Thema eingearbeitet ist.
  • Ein Sachbuch ist kein Fachbuch; ein Fachbuch schreibt der Experte für andere Experten und setzt dabei Wissen voraus – ein Sachbuch setzt keine Vorkenntnisse voraus.

Das Sachbuch bespricht eine These und leitet deren Entgegnung ein. Es diskutiert ein Leitmotiv und entscheidet sich am Ende für einen Ausgang.

Die Zielgruppe

In Bezug auf die Zielgruppe gibt es verschiedene Modelle: Es gibt den Kundenavatar, den Idealkunden, oder, ganz klassisch, die Zielgruppe, die sich an demo- oder psychografischen Merkmalen festmachen lässt.

Wir vertiefen das gerne an anderer Stelle, und zwar in meinem Artikel Elementar: die Zielgruppe für dein Buch. Hier sei so viel gesagt: Du musst dir klar darüber sein, für wen dein Buch interessant sein kann.

Mache dir weniger Gedanken über das Alter, das Geschlecht oder andere demografische Merkmale, die dir einfallen, sondern diskutiere vielmehr folgende Punkte:

  • Welche emotionalen Bezüge gibt es zu deinem Sachbuchthema?
  • Welche Werte und Meinungen vertreten deine Leser?
  • Welchen Bildungsgrad haben sie und wo sind sie beruflich zuhause?
  • Mit welchen gedanklichen Einstellungen gehen sie durchs Leben?
  • Welchen Interessen gehen sie in ihrer Freizeit nach?
  • In welcher Art von Gruppe fühlen sie sich wohl?

Nehmen wir an, du wärst Politikberater und wolltest ein Buch schreiben, in dem du populistische Strömungen untersuchst. Hier würdest du mit einer klassisch demografisch orientierten Zielgruppe nicht weit kommen, sondern würdest womöglich über die Gruppenzugehörigkeit und Emotionen gehen, nach Grünen-Wählern eher im Öko-Umfeld Ausschau halten und so weiter.

In einem anderen fiktiven Beispiel besprechen wir ein Sachbuch über das Mittelalter. Es würde wohl interessant sein für Menschen, die auf Mittelaltermärkte gehen und weniger für solche, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich Suppen an Obdachlose ausgeben. Umgekehrt wird eine soziologische Betrachtung der Armutsentwicklung in den frühen 2020er-Jahren eher von jenen Ehrenamtlichen rezipiert werden als von einem Zahnarzt, der mit seiner Gattin abends Steak essen geht – und das gilt sowohl für den Zahnarzt in München als für den, der auf einer kleinen Nordseeinsel lebt.

Ein Sachbuch, das ein Unternehmensberater an seine Klienten richtet, die allesamt selbständig und/oder Unternehmer sind, würde er ebenfalls nicht vom Geschlecht oder dem Wohnort abhängig machen, sondern davon, dass sich diese Menschen auf Linkedin aufhalten, auf Messen gehen und in ihrer Freizeit vermutlich eher mit Freunden grillen als in Nachtclubs im VIP-Bereich zu sitzen.

Vernachlässige demografische Kriterien. Ob der angesprochene Zahnarzt 35 oder 65 ist, ob männlich oder weiblich, spielt eine untergeordnete Rolle.

All diese Überlegungen helfen dir bei der Konzeption und geben dir Vermarktungsideen. Sie helfen dir, dein Sachbuch inhaltlich und sprachlich so aufzubauen, dass es gerne gelesen, positiv rezensiert und mit Wohlwollen weiterempfohlen wird.

Der Vermarktungsplan

Der Management-Bestseller-Autor Stephen Covey empfiehlt: Begin with the end in mind – bereits am Anfang das Ende im Sinn haben. Wo und wie wirst du dein Buch vermarkten? Möchtest du in die Sichtbarkeit gehen? Wie viel Energie wirst du in die Vermarktung stecken? Für wen soll das Buch von Interesse sein?

Ein Beispiel aus der Praxis: Wir haben in Q1/2025 ein Rezeptbuch für eine Kundin realisiert, das nur dafür gedacht war, dass sie es ihren Social-Media-Followern anbieten und verkaufen kann. Wenn man das bereits so eng eingrenzen kann, kommen bestimmte fortgeschrittene Vermarktungs-Äste gar nicht mehr infrage, gewisse Schleifen mussten hier also nicht gedreht werden.

In 3 Schritten zur Struktur für dein Sachbuch

Es gibt viele Arten, ein Sachbuch zu strukturieren, nicht jedes Schema passt zu jedem Sachbuch. Wenn du dich ernsthaft mit der Idee auseinandersetzt, ein Sachbuch zu veröffentlichen, solltest du dich individuell beraten lassen. Zu meinem Team gehört eine Sachbuchlektorin, die über zehn Jahre Programmleiterin bei einem großen deutschen Sachbuchverlag war. Spätestens sie würde sich mit dir hinsetzen und eine Sachbuchstruktur entwerfen.

Hier sind zwei Gedanken:

  1. Du willst den Leser abholen und ihn in deine Welt einführen. Was ist die Problemstellung? In welchem Milieu befindest du dich, kulturell, geografisch und zeitlich? Ist es ein politisches Sachbuch, ein medizinisches? Ist es ein Sachbuch über Sport oder Spiritualität? Zeichne den Kontext und sorge dafür, dass sich die Leser in der von dir vorgegebenen Welt einfinden, damit sie deine Folgegedanken nachvollziehen können.
  2. Weiter oben ist es bereits angedeutet: Was ist die Fragestellung? Jedes Buch beantwortet eine oder mehrere Fragen. Nur wenige Erwachsene kaufen sich aus Langeweile einfach irgendein Sachbuch. Wir alle haben wenig Zeit und wenn wir uns Zeit für die Lektüre eines Buchs nehmen, wollen wir etwas erfahren, ein Problem gelöst bekommen. Das ist nicht so eng und auf das individuelle Leben des Lesers zugeschnitten wie bei einem Ratgeber, aber dennoch elementar. Der/Die Leser/-in soll sich hinterher schlauer fühlen als vorher. Was also wirst du erzählen?

Schritt #1: Brainstorming

Nachdem du deine ungefähre Fragestellung gefunden hast, möchtest du ein Brainstorming betreiben. Schreibe die wichtigsten Punkte auf, die du in deinem Buch diskutieren oder vermitteln möchtest.

Schreibe die wichtigsten Ideen, Konzepte, Argumente und Prinzipien auf, die du in deinem Buch vermitteln möchtest. Gehe dabei nicht zu sehr ins Detail. Es geht nicht darum, jede Feinheit auszuarbeiten, sondern die wichtigsten Punkte festzuhalten.

Fasse dich kurz! Die sich ergebene Liste mit den wichtigsten Punkten sollte nicht länger als ein paar Seiten sein. Mache dir keine Gedanken darüber, alle Details festzuhalten, die dir in den Sinn kommen. Es geht nur darum, das, was du weißt, zu klären und auf die Grundlagen zu reduzieren, die du deinen Lesern vermitteln möchtest.

Dieser Teil kann und darf einige Stunden in Anspruch nehmen. Viele Autoren verunsichert das („Ich kann doch nich so viel Zeit mit der Planung verplempern“), aber du wirst nach hinten raus davon profitieren.

Schritt #2: Sinnabschnitte organisieren

Jedes Kapitel ist eine in sich geschlossene Idee, die einen Anfang und ein Ende hat und in Zusammenhang mit anderen für das Thema relevanten Ideen steht. Nach Abschluss des Brainstormings wirst du mehrere Cluster und Unterkapitel haben, die du jetzt stimmig zusammenlegen und in eine sinnvolle Reihenfolge bringen kannst.

In dieser Phase magst du feststellen, dass Inhalte an Orte gelangen, die du eigentlich anders eingeplant hattest oder aber, du stellst fest, dass es Dopplungen gibt oder blinde Flecken, die du beheben willst. Auch hierfür ist dieser Schritt da.

Mit der Zeit werden sich völlig organisch Kapitel rausentwickeln und du kannst einzelne Unter-Ideen dann auch von Kapitel zu Kapitel schieben.

Schritt #3: Verfasse die Kapitel!

Du hast nun alle Inhalte beisammen und musst diese nur noch in einen Sinnzusammenhang bringen. Nur noch ist gut, ich weiß – aber dieser Schritt wird dir aufgrund der Vorarbeit sehr viel leichter fallen.

Du möchtest informieren und unterhalten, in einem angenehmen Zweierspiel. Ein Kapitel darf mit einem neugierig-machenden Einstieg beginnen, etwa in Form einer Anekdote, einer überraschenden Tatsache oder einer provokativen Frage. Damit fängst du die Aufmerksamkeit deiner Leser.

Nach diesem Einstieg folgt, worum es im Kapitel geht, die These. Sag deinen Lesern, was sie erwartet. Sie sollte mit der Gesamt-Gliederung abgestimmt sein und eine Orientierung bieten.

Im Hauptteil präsentierst du die wichtigsten Punkte, Fakten und Argumente. Achte dabei auf eine logische Struktur: Baue dein Kapitel wie eine Pyramide auf, von den Grundlagen hin zu den komplexeren Aspekten. Sei prägnant und nicht ausschweifend. Vermeide unnötige Details, aber bleibe konkret und verständlich. Denke immer aus der Sicht deiner Leser, nicht aus der des Experten; du als Autor/-in kennst dein Thema, aber deine Leser wollen es jetzt erst verstehen lernen.

Einprägsam werden deine Kapitel mithilfe passender Geschichten. Sie transportieren Emotionen, machen Fakten greifbar und bleiben im Gedächtnis. Deshalb darfst du Anekdoten sammeln, die deine Kernaussagen stützen. Diese müssen nicht getrennt von den Fakten erzählt werden, aber es hilft, sie in der Gliederung separat aufzulisten, um später flexibel entscheiden zu können, wo sie am besten wirken.

Zum Schluss fasst du zusammen, was deine Leser aus dem Kapitel mitnehmen sollen, eine wichtige Erkenntnis. Die Layout-Verantwortlichen können entscheiden, ob sie das tatsächlich so darstellen (etwa in Form eines Kastens). Wiederhole die Kernaussage in einfachen Worten. Optional kannst du den Bogen zur Einleitung schlagen und einen sanften Übergang zum nächsten Kapitel initiieren.

Die Veröffentlichung eines Sachbuchs dient zuerst deinen Lesern und danach dir selbst. Stelle dir dahingehend einen Zuschauerraum vor, in dem deine Zielgruppe sitzt. Hundert Menschen. Und nun stelle dir vor, du würdest diesen Menschen die Fragestellung nicht schriftlich (wie in einem Buch), sondern mündlich beantworten, über einen Vortrag. Wie würdest du dieses Referat gestalten?

Vermutlich würdest du zunächst die Grundlagen setzen, dann die Fragestellung erläutern und deren Antwort dann in meine Teile untergliedern und präsentieren.

Und genau so machst du‘s in deinem Sachbuch.

Tipps fürs Schreiben

Wer noch keine Erfahrung im Buch schreiben hat, tut sich leichter, wenn er das Unterfangen in kleine Häppchen gliedern und Schritt für Schritt vorgehen kann.

Entweder erfolgt das chronologisch, das heißt, die Autoren beginnen mit dem Vorwort, schreiben die Einleitung, umreißen dann die Fragestellung und dehnen dann die Antwort aus; andere aber nehmen sich den Teil vor, der ihnen leicht fällt und arbeiten sich dann durch die Manuskripterstellung.

Recherche, Recherche, Recherche

Wer sich mit einem Sachbuch als Experte positioniert, sollte sich seiner Sache sicher sein. Eine umfangreiche Recherche gehört dazu und ein ‚Testen‘ der eigenen Positionen. Welche Behauptungen wirst du aufstellen? Wie belegst du sie, auf welche Quellen berufst du dich?

Vergegenwärtige dir, dass dein Sachbuch mit deinem Namen verbunden sein wird. Du möchtest für eine Sache einstehen, eine Idee, ein Konzept. Und das sollte auf einem festen Fundament stehen.

Wann immer du dich mit deinem Buchprojekt befasst und dir Zeit einplanst, die Kapitel zu erstellen – starte mit jenen, vor denen es dir bangt. Die Welt sieht so viel bunter aus, wenn du nach hinten raus wenig Mühe hast!

Inhaltsverzeichnis first, ausformulieren second

Viele Schreibblockaden ergeben sich aus dem gefürchteten weißen Blatt Papier, vor dem man sitzt, aber dieses ergibt sich wiederum aus dem Fehlen einer Struktur. Das Schreiben wird dir umso leichter fallen, je gründlicher dein Inhaltsverzeichnis ausgearbeitet ist.

Pro Kapitel eine Idee

Überlade deine Kapitel nicht. Zehn schlanke Kapitel sind besser und für den Leser leichter verdaulich als drei große vollgepackte Teile.

Tipp für den Schreibprozess

Manche schreiben einen Abschnitt und überarbeiten diesen dann sofort, bis er gut klingt und ‚rund‘ ist. Danach schreiben sie den nächsten Abschnitt und überarbeiten auch diesen sofort. Manchmal merken sie, dass dieser neue Abschnitt nicht gut zu dem ersten passt – und müssen dann beide im Verbund noch ein weiteres Mal überarbeiten.

Das Problem: Beim Schreiben und Redigieren/Überarbeiten werden jeweils verschiedene Bereiche im Gehirn adressiert, das Springen zwischen den Aktivitäten ermüdet und erschwert das Zustandekommen des Flow-Zustands. Ich schreibe diesen Blogartikel gerade übrigens genau so – ich gerate in einen Fluss, schreibe alles runter, habe damit den Hauptteil der Arbeit geschafft und kann mich in einem weiteren Arbeitsschritt später um die Überarbeitung kümmern.

Buch von ChatGPT schreiben lassen?

Das ist aus vielen Gründen nicht zu empfehlen.

Zunächst appelliere ich an deine Ehre. Dein Sachbuch solltest du selbst schreiben. Gerade wenn dir der Gedanke gefällt, etwas zu hinterlassen, wäre es dürftig, diesen Job einen Roboter übernehmen zu lassen, oder? Fair wäre höchstens, wenn du bereits im Titel und auf dem Cover kenntlich machen würdest, dass du dein Buch mithilfe einer KI geschrieben hast. Nur – wer würde es dann noch lesen wollen?

Dann ist es weiterhin so, dass Sprachmodelle keine Denkarbeit ersetzen können, auch wenn es mittlerweile so wirkt. Die Sprachmodelle (Large Language Models) gaukeln dir das zwar vor, aber in Wahrheit ermitteln sie per Algorithmus einfach das nächste wahrscheinliche Wort. Das ist faszinierend und es gibt Kontexte, in denen KI wunderbar eingesetzt werden kann. Aber beim Verfassen eines Sachbuchs, das deinen Namen tragen und dir in den kommenden Jahren den Status eines/-r Buchautors/-in verleihen soll? Nein.

Ich verteufele ChatGPT und andere KI-Tools nicht. Sie können in manchen Phasen Assistenten sein und dir bei ausgewählten Arbeitsschritten unter die Arme greifen. Meine Erfahrung und die viele unserer Kunden ist jedoch, dass KI nach hinten raus oft mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt, weil man schnell ‚übermütig‘ wird und glaubt, die KI könne beinahe im Alleingang einen Großteil der anfallenden Aufgaben erledigen.

Wann brauchst du eine/-n Lektor/-in?

Theoretisch: gar nicht, praktisch: von Anfang an.

Kurz zur Begrifflichkeit: Im allgemeinen Sprachgebraucht wird der Lektor oft mit dem Korrektor verwechselt oder es werden dem Lektor Tätigkeiten zugeschrieben, die nicht in seinen genuinen Aufgabenbereich fallen. Ein Korrektor entfernt Rechtschreib- und Grammatikfehler. Der Lektor hingegen setzt sich neben dich und denkt mit dir die Struktur durch, weist auf logische Brüche oder Ungereimtheiten hin und achtet darauf, dass du inhaltlich in der Spur bleibst. Ein professioneller Lektor wertet jedes Manuskript auf und gibt dir neben sprachlichen auch konzeptionelle Hinweise.

Freiberufliche Lektoren findest du über das Internet, und wenn du über einen Verlag publizierst, wird dir von diesem ein Lektor gestellt. Solltest du in Erwägung ziehen, dein Buch über die Buchschreiberei zu realisieren, finden wir die an dich angepasste perfekte Lösung; entweder wirst du direkt von mir begleitet oder von einem meiner Lektoren aus meinem Team; ich erwähnte oben bereits die Lektorin, die über zehn Jahre bei einem großen Sachbuchverlag gearbeitet hat.

Dein Sachbuch veröffentlichen

Dein Sachbuch ist fertig und nun soll es das Licht der Öffentlichkeit erblicken und von Menschen gelesen und bewertet werden. Welche Möglichkeiten hast du? Das kommt auf deine Ziele und Wünsche an.

Möglichkeit #1: Klassisch – der Verlag

Im klassischen Weg fasst du deine Idee oder dein Manuskript zu einem Exposé zusammen und schickst es entweder an Literaturagenten oder direkt an Verlage, in der Hoffnung, dass sie das Thema und deine Ausarbeitung interessant finden und dir einen Buchvertrag anbieten.

Der Vorteil: Du hast keine zusätzlichen Kosten, weil der Verlag für dich in Vorleistung geht und alle notwendigen Schritte finanziert. Dein Buch wird lektoriert, korrigiert, der Verlag übernimmt die Gestaltung von Umschlag und Innenteil und veröffentlicht es im Buchhandel. Du musst nichts bezahlen und trittst erst dann wieder auf den Plan, wenn es darum geht, dein Werk zu vermarkten.

Klingt gut, kommt aber mit einem Preis daher: Publizierst du über einen Verlag, gibst du dein Manuskript und die Rechte daran aus der Hand. Wenn der Verlag wünscht, dass bestimmte Kapitel entfernt, modifiziert oder ergänzt werden sollen, musst du dich dem fügen – oder von deinem Vertrag zurücktreten. Das mag bei Kleinigkeiten nicht ins Gewicht fallen, bei größeren Entscheidungen aber Bauchschmerzen bereiten, etwa bei der Wahl des Covers oder eben auch bei der Art und Weise, wie du beworben wirst. Du verzichtest auf Kontrolle und kannst nicht zu hundert Prozent selbst bestimmen, wie dein Buch aufgebaut wird.

Und noch etwas Wichtiges: Wenn du ein Sachbuch schreiben und veröffentlichen möchtest, kann es gut sein, dass du bestimmte Ziele verfolgst, wir sprachen oben darüber, und der Weg über einen Verlag erschwert dir das Erreichen dieser Ziele.

Nehmen wir zum Beispiel an, du möchtest in deinem Sachbuch ein weiterführendes Angebot platzieren, mittels eines QR-Codes. Da müsstest du bei einem Verlag nett darum bitten und die Chancen stünden nicht schlecht, dass er reagiert mit: „Hm, das machen wir bei unseren anderen Titeln nicht, die wir ansonsten im Programm haben, das würde sich nicht gut in die Reihe einfügen“ – und dann hättest du Pech gehabt. Außerdem erhältst du keinerlei konkrete Einblicke darüber, wer dein Buch kauft. Gerade im Geschäftskontext ist das aber elementar und einer der Gründe, warum du dein Buch überhaupt aufsetzt.

Meine Empfehlung: Wenn du einfach nur deine Idee verbreiten und sonst nichts weiter mit der Bucherstellung zu tun haben möchtest, kann ein Verlag interessant für dich sein. Auch dann, wenn du einen großen Namen (mit viel Publicity) mitbringst, könnte ein Verlag lohnenswert sein.

In allen anderen Fällen, gerade auch dann, wenn du bereits eine große Leserschaft mitbringst (Instagram-Follower oder YouTube-Abonnenten oder ähnliches), empfehle ich dir den Pfad des Self-Publishings.

Möglichkeit #2: Modern – Self-Publishing

Noch in den frühen 2000er-Jahren hättest du in die Röhre geguckt, wenn sich kein Verlag bereit erklärt hätte, dir die Rechte an deinem Manuskript abzunehmen. Zwar wäre Self-Publishing damals schon möglich gewesen, aber nur unter einem hohen Zeit- und Kostenaufwand, weil du alles hättest selbst stemmen müssen: Produktion, Herstellung, Druck, Lager, Versand, Vertrieb, Buchhaltung … alles ohne schnelles Internet und Hilfestellung.

Heute geht das einfacher und ich würde behaupten, die Prozesse sind auf eine Weise industrialisiert, dass du keinerlei Abstriche mehr gegenüber einem regulären Verlagswerk machen musst.

Die Buchveröffentlichung ist kompliziert. Wir behandeln das noch mal im Artikel Buch veröffentlichen separat, aber hier nur mal angerissen:

Möglichkeit #2.1: Print on demand

Dein Buch erhält eine ISBN-Nummer und wandert ins VLB, also ins Verzeichnis lieferbarer Bücher. Außerdem wird es an den Großhandel gesendet. Damit kannst du das Buch theoretisch in jedem stationären Buchhandel bestellen, auch in dem bei dir um die Ecke. In den heutigen Zeiten ist das zwar nett, aber wir brauchen unser Buch online abrufbar, und auch das wird erledigt: Durch die Listung im Großhandel kann dein Buch über alle großen Online-Portale bestellt werden (Thalia, Hugendubel, Amazon, Buecher.de …).

Der Clou: Dein Buch wird nicht, wie früher üblich, in einer Auflage produziert und eingelagert, sondern erst dann hergestellt, wenn ein Endkunde auf den Bestellen-Knopf drückt. Auf diese Weise reduziert sich der Aufwand und senkt deine Kosten. Binnen 1–2 Werktagen ist dein Buch beim Kunden, aber du hast keinerlei Vorschusskosten für Herstellung und Logistik.

Dieser Weg hat Vor- und Nachteile, wir besprechen diese ausführlich im Artikel über das Buch veröffentlichen.

Möglichkeit #2.2: Distributor-Lösung

Ähnlich zu 2.1, aber mit dem Unterschied, dass hier eine Auflage gedruckt und eingelagert wird, jedoch über einen speziellen Dienstleister, den sogenannten Distributor. Das ist dann sinnvoll, wenn sich dein Buch nicht für die Produktion im on-demand-Betrieb eignet, etwa bei sehr hochwertigen und druckintensiven Produktionen (bestimmte Formate, viele Bilder, farbiger Innenteil, gezielt ausgewähltes Papier, besonderer Einband).

Möglichkeit #2.3: Eigenvertrieb

Der Eigenvertrieb ist eine Sonderform des Self-Publishing. Hierbei wählst du nicht den Weg über die große, breite Öffentlichkeit per ISBN-Listung, sondern fügst dein Werk in deine eigene Infrastruktur ein. Das kann sinnvoll sein, wenn du etwa einen eigenen Online-Shop betreibst oder aus anderen Gründen die Bücher nicht an die große Glocke hängen, sondern per gezieltem Direkt-Marketing vertreiben möchtest.

In der Welt der Kunst sieht man das häufiger. Wenn du in eine gute Kunstbuchhandlung gehst, gibt es dort hochwertige Bildbände, die du nicht regulär über den normalen Buchhandel erwerben kannst.

Daneben gibt es auf der Ebene des Onlinemarketing häufig den Fall, dass ein Free-Plus-Shipping-Funnel aufgesetzt wird. Das klingt aufwendig, und das ist es auch, es hat aber einen großen Vorteil: Du kannst sämtliche Einnahmen an deinem Buch behalten und sogar noch an die direkten Kundendaten kommen, was besonders dann interessant ist, wenn du dein Sachbuch mit deiner beruflichen Tätigkeit verknüpfst und Kunden für Folgeprodukte oder Dienstleistungen akquirieren möchtest.

Der Flow wäre dann wie folgt: Stell dir vor, du wärst Fitnesstrainer und betriebest einen eigenen Online-Shop, in dem du sowohl eigene Nahrungsergänzungsmittel verkaufst als auch personalisierte Fitness-Sessions anbietest. → Du bist zu Gast in einem reichweitenstarken Podcast. → Dort erzählst du, dass du ein Buch geschrieben hast: Die 7 Mythen rund um schnellen Muskelaufbau. Du sagst, dass man es nicht im offiziellen Buchhandel, sondern nur auf deiner Website erwerben könnte. → Interessenten gelangen vom Podcast (Description, Shownotes oder per Direkt-Ansteuerung) auf deinen Shop und sind interessiert an dem Buch mit den sieben Mythen. → Sie kaufen es für 7 Euro. Das ist günstig, und zwar mit Absicht, weil du viele Buchkunden erreichen möchtest. → Zwar verdienst du an den 7 Euro Umsatz kaum etwas, aber da du das Buch nicht über einen Händler, sondern direkt über deine eigene Infrastruktur verkaufst, behältst du die Kundendaten, kannst also deine Buchkunden immer wieder anschreiben und ihnen Folgeprodukte verkaufen. → Damit ‚züchtest‘ du dir Bestandskunden deines Shops heran, die unter anderen Umständen niemals Kunden geworden wären, weil ihnen 30 Euro für Proteinpulver zu teuer gewesen wären.

Wie viel verdienst du mit deinem eigenen Sachbuch?

Wir haben in Q3/2024 mit einer Kundin zusammengearbeitet, die ihr von uns realisiertes Buch über Self-Publishing veröffentlicht hat und in den ersten Monaten über 6.000 Euro (!) damit verdient hat. Wow!

Eine andere Kundin (Q1/2025) bietet Yoga-Kurse auf einer Urlaubsinsel an und sie verkauft das von uns realisierte Buch dort an ihre Klienten, die Sessions während ihrer Urlaubstage gebucht haben, quasi als Erinnerung. In jeder Saison setzt sie damit hunderte Bücher ab.

Gleichzeitig gibt es Buchveröffentlichungen, die nicht dafür gedacht sind, große Stückzahlen abzuverkaufen. Denn der mögliche Umsatz ist an verschiedene Bereiche und Fragestellungen gekoppelt, auf die du nur partiell Einfluss nehmen kannst.

Wege, um mit dem Sachbuch Geld zu verdienen

Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du steigerst die Anzahl der Buchverkäufe oder du fokussierst den zweiten Schritt.

Anzahl der Buchverkäufe steigern

Es gibt den lucky punch: In Q2/2024 haben wir mit einem Fitnesstrainer ein Sachbuch veröffentlicht, das von verschiedenen Magazinen besprochen und rezensiert wurde. Die Folge: An einem Tag hat unser Kunde 600 Euro verdient, weil er mehrere hundert Bücher verkauft hat – an einem einzigen Tag!

Mit gezielten und passenden PR-Strategien sind solche Ergebnisse möglich.

Geld verdienen im zweiten Schritt

Wenn du dein Sachbuch mit deiner beruflichen Tätigkeit verknüpfst, kannst du im zweiten Schritt Geld verdienen, also nicht über die reinen Buchverkäufe, sondern darüber, dass du etwas anbietest, was für deine Leser von Interesse sein könnte: Beratungen, Coachings, Workshops, Vorträge oder Online-Kurse.

Und jetzt? Was du heute tun kannst, um loszulegen

Mache dir Gedanken um deine Zielgruppe und mache dir Gedanken über eine Fragestellung. Und wenn du beides vereint hast, mache dir Gedanken über ein Buchkonzept.

Wenn du dir dabei helfen lassen möchtest, kannst du dich gerne an uns wenden. Du findest hier einige Kontaktmöglichkeiten.